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45 Schlingfallen entdeckt

Diese Drahtschlinge war vermutlich für Rehwild gedacht. Foto: Polizei © Polizei

Einen schweren Fall von Wilderei beschäftigt zurzeit die Polizeidirektion Bad Segeberg (Schleswig-Holstein). Am 23. Januar hatte der Jagdpächter in seinem Waldgebiet „Herrenholz“ zusammen mit einem Freund fünf Schlingfallen entdeckt und der Polizei gemeldet. Doch das war offenbar erst der Anfang.
Am darauffolgenden Samstag fand ein Spaziergänger erneut eine Falle im Gebüsch. Auch er verständigte die Ordnungshüter. Der herbeigerufene Pächter suchte daraufhin mit mehreren Helfern sorgfältig den Bereich ab und fand 40 weitere Drahtschlingen. Sie wurden professionell und mit „Jagdverstand“ aufgestellt, so der Pächter. „Seitdem suche ich täglich den Bereich ab“, berichtete er gegenüber der Redaktion. Verendete Tiere wurden bisher nicht gefunden. Der Jäger vermutet, dass der oder die Täter die Fallen zwischen Donnerstag und Samstag aufgestellt hatten. Jetzt werden dringend Zeugen gesucht. Hinweise zu verdächtigen Personen im „Herrenholz“ und entlang der Knicks im Bereich Hitzhusen sollen umgehend unter der Telefonnummer 04192-39110 gemeldet werden.
BS