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40 Jahre CITES

Thailands Regierungschefin Yingluck Shinawatra bei ihrer Eröffnungsrede. Foto: picture alliance/dpa © picture alliance/dpa

Bei der gestrigen Auftaktveranstaltung (3. März, Tag des Artenschutzes) in der Landeshauptstadt Bangkok machten die Redner deutlich, dass das Abschlachten bedrohter Tierarten sowie die Abholzung von Tropenwäldern beängstigende Ausmaße angenommen habe.
Insgesamt liegen den Konferenzteilnehmern dieses Jahr 70 Anträge zur Verbesserung des Schutzes besonderer Tierarten vor. Neben dem illegalen Handel von Elfenbein werden Themen wie der Export von Eisbärprodukten und der Handel von verschiedenen Hai- und Schildkrötenarten diskutiert. Auch die Ausfuhr von Krokodilen aus Zuchtbeständen steht als einer der wichtigsten Tagespunkte auf der diesjährigen Agenda. Die thailändische Regierungschefin, Yingluck Shinawatra, kündigte bereits an, dass man nationale Gesetze ändern wolle, um dem Elfenbeinhandel ein Ende zu setzen. Umweltorganisationen verbuchen diesen Entschluss bereits als einen großen Erfolg. Im Gastgeberland Thailand ist der Handel mit Elfenbein aus Zuchtfarmen bis heute erlaubt. Kriminelle nutzen dies laut Experten aus, um die Stoßzähne von gewilderten Tieren auf den Markt zu bringen.
CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) hat sich als Instrument zur Kontrolle sowie Verfolgung von Verstößen und Straftaten bewährt. Allein in Brandenburg wurden in den vergangenen zehn Jahren durch das Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbaucherschutz (LUGV) 570 Verstöße erfasst.
BS