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200 Vögel im Koffer

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Donnerstag, 30.10.2014 - 01:10
Die sichergestellte Wilderer-Beute. © Zoll

Wie Thomas Meister, Pressesprecher des Hauptzollamtes München, heute gegenüber jagderleben bestätigte, ereignete sich der Vorfall bereits vergangene Woche. Ein 65-jähriger Italiener transportierte die 200 toten Vögel in seinem Koffer, alle sauber in Palstiktüten verpackt. Der Mann gab gegenüber den Zöllnern an, dass er die Wiesenpieper und Feldlerchen in Rumänien getötet habe. Er fahre jedes Jahr zum diesen Zweck dorthin. In seinem Heimatland würden die Vögel als Delikatesse gelten und von ihm und seiner gesamten Familie verspeist. Dass er damit gegen gültiges EU-Recht verstoße, sei dem Mann nicht bewusst gewesen. Der Zoll stellte die toten Tiere sicher und leitete ein Strafverfahren ein. Er wird, so die Ordnungshüter, wohl mit einer Geldstrafe im vierstelligen Bereich rechnen müssen.
BS