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Bei 200 Metern ist Schluss!

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Samstag, 22.08.2015 - 02:00
Bergjäger im Anschlag: Mindestkaliber und maximale Schussdistanzen wurden für Zürich neu festgelegt. Foto: FS © FS

So beträgt das Mindestkugelkaliber bei der Jagd – auch auf Rehwild – künftig 6 Millimeter. Kaliber wie .222/.223 oder 5,6 Millimeter sind also nicht mehr zulässig. Die maximal erlaubte jagdliche Schussdistanz für den Kugelschuss wurde auf 200 Meter begrenzt. Für den in der Schweiz erlaubten Schrotschuss auf Rehwild ist jetzt auch die Schrotstärke 4,5 Millimeter (bislang 3,5 bis 4 mm) zugelassen. Grund: Kompensation der geringeren Wirkung von Stahlschrot gegenüber Bleischrot.
Der Treffersicherheitsnachweis muss nun jährlich erbracht werden. Schießnachweise aus anderen Kantonen oder dem Ausland werden anerkannt, wenn sie belegen, dass vier Kugel- und drei Schrotschüsse in Serie erfolgreich abgegeben wurden.
Einige der neuen Regelungen betreffen den Hundeeinsatz: Für die Baujagd müssen Hunde künftig geprüft sein. Schweißhunde müssen alle vier Jahre ihr Können unter Beweis stellen – sofern sie nicht mindestens zwölf Nachsuchen im Jahr absolvieren. Diese sind grundsätzlich – und zwar unabhängig vom Erfolg – zu dokumentieren.
Die neue Jagdverordnung tritt am 1. September in Kraft.
JD