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162 Kilo-Keiler verursacht Wildunfall

Gruppenbild mit Hauptschwein. Foto: SK



„Der Keiler war uns schon mehrere Jahre bekannt, ich wollte aber nicht, dass er erlegt wird, weil er für einen gesunden Bestand wichtig ist“, sagte Revierpächter Sigfried Keppler gegenüber jagderleben.
Leider wurde das etwa siebenjährige Hauptschein aber in seinem „Heimatrevier“ bei Pfaffenhofen-Hirbishofen (Lkr. Neu-Ulm, Bayern) von einem Auto angefahren, worauf es in ein Maisfeld flüchtete. Ein hinzugerufener Nachsuchenführer nahm mit seiner Steierischen Rauhaarbracke die Fährte auf. Schon nach 40 Metern nahm der Keiler den Hund an und brach danach durch die dichten Halme weg.
„Der Hund flog durch die Luft, blieb aber Gott sei Dank unverletzt“, so Keppler. Da sich der schwer kranke Keiler jedoch nach kurzer Flucht wieder niedertat, kam das Nachsuchengespann erneut an ihn ran. Als der Basse abermals angriff, diesesmal aber den Nachsuchenführer, konnte jener aus kurzer Entfernung den Fangschuss setzen.
„Es ist schade, dass das Stück auf diese Weise erlegt werden musste, doch freut es mich, dass nichts weiter passiert ist“, fügt Keppler noch über das aufgebrochen 162 Kilo (!) schwere Wildschwein hinzu. Am beteiligten Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden.
PB/MW