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10 Tote bei Wildunfällen

Oft kommen nicht nur Tiere, sondern auch Menschen bei Wildunfällen zu Schaden (Symbolbild). © peteri/stock.adobe.com
Oft kommen nicht nur Tiere, sondern auch Menschen bei Wildunfällen zu Schaden (Symbolbild). © peteri/stock.adobe.com

Oft kommen nicht nur Tiere, sondern auch Menschen bei Wildunfällen zu Schaden (Symbolbild).

Wie das statistische Bundesamt (Destatis) bekannt gab, kamen im Jahr 2017 bei Wildunfällen auf Deutschlands Straßen zehn Menschen ums Leben. Demnach wurden zusätzlich 606 Personen schwer- und 2308 leicht verletzt. Dabei bildet Bayern bei den Unfällen mit Personenschaden die traurige Spitze (471 Unfälle, 2 Tote), kurz vor Niedersachsen (355 Unfälle, 2 Tote). Nur in Bremen wurde überhaupt kein Wildunfall mit Personenschaden registriert.

Die meisten Unfälle im Oktober

Der Oktober ist der unfallträchtigste Monat mit 282 Unfällen. Dazu könnte auch die Zeitumstellung beitragen, die immer wieder als Auslöser für Wildunfälle genannt wird. Die Zahl der Wildunfälle bei denen Menschen verletzt oder getötet werden, bewegt sich laut Destatis in den vergangenen 26 Jahren immer zwischen 2000 und 3000. Dabei kamen zwischen sieben und 49 Personen pro Jahr ums Leben.

Auf Nachfrage der Redaktion erklärte eine Sprecherin des Bundesamtes, Folgeunfälle, bei denen Jäger bei der Bergung von verunfallten Stücken verletzt oder getötet wurden, seien in dieser Statistik nicht erfasst. PM/ SBA


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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