06.01.2017 | Robin Hoods Erben

Mit Pfeil und Bogen auf Stadtschweine

Die spanische Haupstadt Madrid hat ein Schwarzwildproblem. Ehrenamtliche Jäger versuchen im Auftrag der Kommunalregierung dieses zu lösen - und zwar möglichst lautlos.

In Deutschland ist die Bogenjagd verboten (Symbolbild).
Rund 35.000 Wildschweine soll es im Umland der Millionenstadt geben und das führt zu massiven Problemen: 'Sie haben sich an die Anwesenheit der Menschen gewöhnt und daran, sich ihr Essen aus dem Müll zu suchen. Sie gehen nicht weg - und attackieren mittlerweile sogar Menschen', erklärt der Direktor der Abteilung für Naturerhaltung der madrilenischen Regierung, Felipe Ruza gegenüber der 'Süddeutschen Zeitung'. Außerdem würde die Zahl der Wildunfälle in der Region steigen.
Um die Bestände der ungeliebten Großstadtbewohner einzudämmen hat die Regierung der Stadt Madrid laut 'SZ' schon 2011 beschlossen Waidmänner mit Pfeil und Bogen einzusetzen. 55 für diese Aufgabe trainierte Männer des 'Dienstes der Kontrolleure wilder Arten mit Bogen' (Servicio de Controladores con Arco de Especies Silvestres) stellen seitdem freiwillig und entgeltlos den Schwarzkitteln bis zu 150 Mal im Jahr nach. Von der spanischen Presse wurden die Jäger aufgrund ihrer Bewaffnung nach dem Sagenhelden 'Robin Hood' benannt.
Den Vorteil des Einsatzes von Pfeil und Bogen gegenüber Gewehren stellt Emilio de la Cruz, einer der Waidmänner, gegenüber der spanischen Zeitung 'El Mundo' folgendermaßen dar: 'Der Bogen ist eine sehr leise Waffe, er belästigt nicht die natürliche Umgebung der Tiere und die Natur, und natürlich auch nicht die Menschen in der Nähe.' Insgesamt konnten er und seine Mitstreiter seit 2011 über 200 Wildschweine, drei Hirsche und circa 60 Bergziegen erlegen.
RW




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Auf Fuchs am Nordkap

Das Vorankommen war nicht immer einfach... Foto: Carina Greiner-Kaiser Der Strand bot die besten Gelegenheiten.Wir pirschten tglich die Hotspots an. Foto: Carina Greiner-Kaiser Foto: Carina Greiner-Kaiser Thomas mit seiner Emma. Foto: Carina Greiner-Kaiser Da liegt unser Nordkapfuchs! Foto: Carina Greiner-Kaiser Abschalten, auf die wichtigen Dinge konzentrieren und zu sich selbst finden waren die Ziele dieser Reise. Foto: Carina Greiner-Kaiser Gemeinsam zu essen ist im hohen Norden Usus. Foto: Carina Greiner-Kaiser Gleich am ersten Abend klappte es fr uns mit dem ersten Fuchs. Foto: Carina Greiner-Kaiser Die Gegend ist geprgt von rauer Schnheit. Foto: Carina Greiner-Kaiser Fuchsschmalz hat wrmende Eigenschaften und lsst sich einfach verarbeiten. Foto: Carina Greiner-Kaiser Die vermengten Zutaten fr das Fuchsbalsam. Foto: Carina Greiner-Kaiser Zum Abschluss der Reise zeigte die Natur uns nochmal, wer unsere Wege bestimmt. Foto: Carina Greiner-Kaiser Das Sami-Armband mit Fuchshaken verziert, symbolisiert die raue Gegend. Foto: Carina Greiner-Kaiser Ein typisches Armband der Samen, komplementiert mit Haken eines Rotrocks. Foto: Carina Greiner-Kaiser Aus den Haken und einer Klaue fertigte Isabel ein Kollier und passende Ohrringe. Foto: Carina Greiner-Kaiser Die traumhafte Landschaft Nord-Norwegens macht das Abschalten vom Alltag leicht. Foto: Carina Greiner-Kaiser

Bilder von der Hirsch-Rettung

Drahtgeflecht fhrte dazu, dass sich die Kontrahenten verkmpften. Foto: Loitfellner Vorsichtig nherte sich der erfahrene Jger den Tieren. Foto: Loitfellner Der Grnrock kannte die Geweihten durch die sechs monatige Winterftterung. Foto: Loitfellner Glcklicherweise beruhigte sich der noch lebende Hirsch... Foto: Loitfellner ... als der Waidmann auf ihn einredete und an den Stangen fasste. Foto: Loitfellner Wieder frei wechselt das Stck in seinen Einstand zurck. Foto: Loitfellner Dem anderen war durch die Befreiungsversuche wohl das Rckgrat gebrochen. Foto: Loitfellner

1. uJ-Keiler-Cup

Andreas Telm (l.) und Frank Luck bei der Ansprache. Foto: FS Sehenswert: Pokal des 1. uJ-Keiler-Cup. Foto: FS Die Hauptpreise: Zeiss Victory V8 1,1-8x30, Mercury Bchse und Steiner MRS sponsored by Frankonia, Zeiss Fieldshooting Event 2017 in Ulfborg und ein individuell gravierters Puma-Messer Saubart. Foto: FS In der 25-Meter-Duelhalle mussten die Schtzen ihr Knnen mit dem FLG unter Beweis stellen. Foto: FS Zwischen den Disziplinen war Zeit, um sich auszutauschen. Foto: FS Zufriedene Teilnehmer des 1. uJ-Keiler-Cup. Foto: FS Konzentriert lauschen dieses beiden Schtzen der Ansprache. Foto: FS Einer der drei mit hochwertigen Preisen bestckten Tische. Foto: FS Die Blaser R8 Professional Success mit Schalldmpfer weckte das Interesse der Schtzen. Foto: FS Mithilfe der uJ-Organscheibe wurden auf der 100-Meter-Bahn die Treffer ausgewertet. Foto: FS Gemtliches Puschen zwischen den Disziplinen. Foto: FS Frankonia und Steiner traten nicht nur als Sponsoren auf, sie prsentierten den Teilnehmern vor Ort Produkte. Foto: FS
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