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Max’s erste Blattjagd

Martell-Göbert-mit-Bock © Martell Görbert
Martell Görbert mit seinem erlegten Spießer, den er mit Sohn Max herangeblattet hatte.

Eines schönen Sommerabends saßen Max und ich an einer Wiese an und entdeckten auf 350 Meter einen jungen Spießer mit kurzem Gehörn. Eine Ricke äste auf 120 Meter. Ich spielte ihr Liebeslied. Der junge Bock warf auf und zog auf uns zu. „Die Ricke darf uns nicht mitbekommen und abspringen“ flüsterte ich, „sonst könnte der Bock es ihr gleich tun.“ Nach der zweiten Strophe zogen beide weiter in unsere Richtung. Wir kommunizierten mit ihnen. Max war überwältigt. Als der Spießer auf 120 Meter heran war, nahm ich ihn ins Visier. Er lag im Knall. „Toller Schuss“, lobte mein Sohn. Wir gaben ihm den letzten Bissen, zogen unsere Hüte und Max sprach: „Danke lieber Bock, dass du dein Leben gegeben hast, damit wir etwas zu essen haben“. Es macht mich stolz zu sehen, wie bewusst Max das Leben und die Natur mit neun Jahren bereits erfasst. Martell Görbert


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