18.11.2016 | Drum prüfe wer sich ewig bindet

Jagdgegner Nr. 1 gibt auf

Einer der größten und erfolgreichsten Kritiker der grünen Zunft wirft das Handtuch. Dominik Storr brachte das Jagdsystem ins Wanken - jetzt bezeichnet er seine einstigen Mitstreiter als Menschenhasser, Stalker und Sklaventreiber.

Medienwirksam: Anwalt Dominik Storr weiß sich zu verkaufen, hier bei einer ARD-Sendung.
Die Vorwürfe, die Storr gegen damalige Auftraggeber ins Feld führt, sind schwerwiegend. Er zeigt auf, welche Personen hinter seiner Arbeit standen und wie diese 'ticken'. Wer die Diskussionsrunden und die Argumente, die der Rechtsanwalt in seinen Debatten aufführte, mittverfolgte, hat einen Jagdgegner erlebt, der ohne Pauschalisierungen und Polemik nicht auskam. Mit seinen Verbündeten klagte er sich erfolgreich durch alle deutschen Instanzen, um schlussendlich vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu gewinnen. Jagdgegner können seitdem versuchen, ihre Grundstücke befrieden zu lassen. Ein Sieg für die Antijagd-Szene, der über Deutschlands Grenzen hinweg Jägerinnen und Jägern Bauchschmerzen bereitete.
Nun ist es jedoch vorbei mit der heiteren Einigkeit im anderen Lager. 'Nicht die Jäger mobben mich (...), sondern meine ehemaligen Verbündeten', verkündet Storr auf seiner Webseite. Per Zufall habe der Jurist herausgefunden, welche Motive und Seilschaften hinter der 'Glaubensgemeinschaft stecken', für die er tätig war. Da er nach eigener Aussage kein Teil einer 'antichristlichen und menschenfeindlichen Psycho-Sekte' mit dem Namen 'Universelles Leben' (UL) werden wollte, sah er sich gezwungen, einige Mandate niederzulegen, andere seien ihm entzogen worden. Doch Storr macht nicht nur die UL-Anhänger für den gegen ihn gerichteten 'psychischen Terror' in Form von Besuchen, anonymen Zusendungen und Sachbeschädigungen verantwortlich. Auch Vertreter der Freimaurer versuchten gezielt, ihn in ihre Reihen zu locken. Dabei würden die 'Logenbrüder' vor nichts zurückschrecken. In einer Pressemitteilung bittet der Rechtsanwalt aktuell darum, in Ruhe gelassen zu werden.
BS




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25. November 2016 um 19:09 Uhr | von brandlbracke

'Jagdgegner gibt auf'

Bitte nicht vom Verschwörungstheoretiker Storr für dessen rechtsradikale Weltsicht einspannen lassen! Einfach nicht beachten und bloß keine mediale Verstärkung leisten. Er war nicht 'Jagdgegner Nr. 1'. Wir müssen uns schlicht der allgemeinen gesellschaftlichen Diskussion und Entwicklung stellen. Die mögliche Hoffnung, Storr für jagdliche Positionsverstärkung einspannen zu können, muss nach hinten losgehen.




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Bilder von der Hirsch-Rettung

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1. uJ-Keiler-Cup

Andreas Telm (l.) und Frank Luck bei der Ansprache. Foto: FS Sehenswert: Pokal des 1. uJ-Keiler-Cup. Foto: FS Die Hauptpreise: Zeiss Victory V8 1,1-8x30, Mercury Bchse und Steiner MRS sponsored by Frankonia, Zeiss Fieldshooting Event 2017 in Ulfborg und ein individuell gravierters Puma-Messer Saubart. Foto: FS In der 25-Meter-Duelhalle mussten die Schtzen ihr Knnen mit dem FLG unter Beweis stellen. Foto: FS Zwischen den Disziplinen war Zeit, um sich auszutauschen. Foto: FS Zufriedene Teilnehmer des 1. uJ-Keiler-Cup. Foto: FS Konzentriert lauschen dieses beiden Schtzen der Ansprache. Foto: FS Einer der drei mit hochwertigen Preisen bestckten Tische. Foto: FS Die Blaser R8 Professional Success mit Schalldmpfer weckte das Interesse der Schtzen. Foto: FS Mithilfe der uJ-Organscheibe wurden auf der 100-Meter-Bahn die Treffer ausgewertet. Foto: FS Gemtliches Puschen zwischen den Disziplinen. Foto: FS Frankonia und Steiner traten nicht nur als Sponsoren auf, sie prsentierten den Teilnehmern vor Ort Produkte. Foto: FS

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