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Gaffer verhindern Fangschuss

admin
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Donnerstag, 21.05.2015 - 10:20
Jagderleben © jagderleben.de

Abgespielt hat sich das Ganze bei Schwechat in Niederösterreich. Ein Autofahrer bemerkte gegen 22 Uhr das verletzte Tier und meldete es den Ordnungshütern. Diese wiederum verständigten den zuständigen Jäger, der sich auch umgehend zum Unfallort begab. Dort angekommen entschied der Waidmann, dass nur noch ein Fangschuss unnötiges Leid verhindern könne. Auch die Polizei berichtete laut den 'Niederösterreichischen Nachrichten'(NÖN), dass das Reh 'schwerstverletzt' gewesen sei. Doch einige Autofahrer, die sich mittlerweile an der Fahrbahn versammelten, hatten andere Pläne mit dem Wildtier. Sie hinderten den Grünrock massiv an der Schussabgabe. Daraufhin seien weitere Streifen gerufen worden, die schließlich die Situation beruhigten. Ein Beamter sagte gegenüber der Zeitung, dass das Eingreifen der Schaulustigen nur das Leiden verlängert und somit niemandem geholfen hätte. Im Internet wurde aufgrund des Vorfalls eine Umfrage gestartet. Das bisherige Ergebnis: Rund 80 Prozent kritisieren, dass man den Jäger den Fangschuss nicht antragen ließ.