18.10.2016 | Vandalismus

Feuerteufel fackelt Kanzel ab

Ganz bewusst muss der Täter gehandelt haben, als er vergangene Woche eine Ansitzeinrichtung nahe der Stadt Hattingen (Nordrhein-Westfalen) in Brand gesetzt hat. Auch im Nachbarrevier wurde ein Hochsitz zerstört.

Peter Patzner inmitten der Überreste seiner Kanzel.
Seit 53 Jahren ist Peter Patzner im Schulenberger Wald Revierinhaber, doch so etwas hat er jetzt das erste Mal erlebt. Lichterloh brannte eine frisch instandgesetzte Kanzel. Das Feuer, beziehungsweise die Rauchschwaden über dem Wald hatten Anwohner bemerkt, die daraufhin sofort die Feuerwehr informierten. Der Waidmann war gerade auf dem Weg zur Jungjäger-Ausbildung.
Durch ihr schnelles Handeln hat die Wehr laut Patzner Schlimmeres vereitelt. So wurde ein Übergreifen der Flammen auf den Wald unterbunden. Außerdem konnten Schäden an einer über dem Hochsitz verlaufende Stromleitung verhindert werden.
Der Pächter erstattete Anzeige gegen Unbekannt bei der Polizei. Der Brandherd lag im inneren der Kanzel und breitete sich von oben nach unten aus. Die Beamten und der Jäger gehen daher davon aus, dass der Vandale den Ansitz mit Brandbeschleuniger angezündet hat. Außerdem hat der Täter eine Wildkamera die in der Nähe hing geklaut.
Als Patzner seinen Jagdnachbarn auf den Vorfall aufmerksam machte, erzählte ihm dieser von einem kürzlich umgesägten Hochsitz in seinem Revier. Patzner vermutet deshalb einen Jagdgegner hinter der Tat. Er wird seine Reviereinrichtungen in Zukunft verstärkt kontrollieren. Zusammen mit Waldarbeitern will er jetzt schnellstmöglich einen neuen Ansitz bauen.
RW

     



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