4.12.2016 | Urteil gefällt

Erfolgreich gegen zu hohe Jagdsteuer geklagt

Das Verwaltungsgericht Koblenz hat der Klage einer Jägerin gegen eine ihrer Meinung nach zu hoch fetstgesetzte Jagdsteuer stattgegeben. Die Entscheidung dürfte auch für andere Pächter von Interesse sein.

Solche Entscheidungen dürften für gute Stimmung bei Pächterinnen und Pächtern sorgen.
Die Klägerin sit Pächterin zweier Jagdbezirke im Rhein-Lahn-Kreis. Letzterer zog sie zu einer Jagdsteuer in Höhe von 1.103 Euro bzw. 1.372 Euro heran. Der Steuerbemessung wurde der durchschnittliche Pachtpreis vergleichbarer Jagdreviere in der Nachbarschaft zugrunde gelegt.
Nach der Satzung des Landkreises war dieser Durchschnittswert der Steuerberechnung zugrunde zu legen, weil die an sich maßgebliche tatsächlich von der Jägerin gezahlte Jahresjagdpacht um mehr als 20 Prozent unter dem durchschnittlichen Pachtpreis der Vergleichsreviere lag.
Nach erfolglosem Widerspruch erhob die Jägerin  Klage. Die in Rede stehende Satzung sei nichtig, weil sie gegen die zugrunde liegende Regelung des Kommunalabgabengesetzes verstoße, so die Richter. Danach dürfe die Jagdsteuer maximal 20 Prozent der Jahresjagdpacht betragen. Diese gesetzliche Vorgabe werde in ihrem Fall überschritten, weil sie durch die vom Beklagten angewandte Satzungsregelung nun mehr als 20 Prozent der von ihr zu entrichtenden Jagdpacht an Jagdsteuern zahlen müsse.
Das Verwaltungsgericht Koblenz erklärte die Jagdsteuerbescheide für rechtswidrig, soweit sie den Betrag von 739,47 Euro bzw. 919,90 Euro überstiegen. In diesem Fall sei die tatsächlich gezahlte Jahresjagdpacht bei der Berechnung zugrunde zu legen und nicht die durchschnittliche Jahresjagdpacht vergleichbarer Reviere (Az. - 5 K 224/16.KO).
PB




KOMMENTAR ARCHIVIEREN DRUCKEN _______________________________________

Kommentare

Sie können diesen Artikel kommentieren und mit jagderleben.de-Lesern und der Redaktion über das Thema diskutieren. Zum Kommentieren bitte anmelden.



Anzeige
JAGDWETTER
Deutschland Österreich Schweiz Wetter Mondlicht Österreich Mondlicht Deutschland Mondlicht Schweiz Aussichten für Deutschland, Österreich und die Schweiz - reviergenau, tagesaktuell Deutschland Österreich Schweiz 9° 9° 9°
Anzeige
Anzeige
BILDERSERIEN

Auf Fuchs am Nordkap

Das Vorankommen war nicht immer einfach... Foto: Carina Greiner-Kaiser Der Strand bot die besten Gelegenheiten.Wir pirschten tglich die Hotspots an. Foto: Carina Greiner-Kaiser Foto: Carina Greiner-Kaiser Thomas mit seiner Emma. Foto: Carina Greiner-Kaiser Da liegt unser Nordkapfuchs! Foto: Carina Greiner-Kaiser Abschalten, auf die wichtigen Dinge konzentrieren und zu sich selbst finden waren die Ziele dieser Reise. Foto: Carina Greiner-Kaiser Gemeinsam zu essen ist im hohen Norden Usus. Foto: Carina Greiner-Kaiser Gleich am ersten Abend klappte es fr uns mit dem ersten Fuchs. Foto: Carina Greiner-Kaiser Die Gegend ist geprgt von rauer Schnheit. Foto: Carina Greiner-Kaiser Fuchsschmalz hat wrmende Eigenschaften und lsst sich einfach verarbeiten. Foto: Carina Greiner-Kaiser Die vermengten Zutaten fr das Fuchsbalsam. Foto: Carina Greiner-Kaiser Zum Abschluss der Reise zeigte die Natur uns nochmal, wer unsere Wege bestimmt. Foto: Carina Greiner-Kaiser Das Sami-Armband mit Fuchshaken verziert, symbolisiert die raue Gegend. Foto: Carina Greiner-Kaiser Ein typisches Armband der Samen, komplementiert mit Haken eines Rotrocks. Foto: Carina Greiner-Kaiser Aus den Haken und einer Klaue fertigte Isabel ein Kollier und passende Ohrringe. Foto: Carina Greiner-Kaiser Die traumhafte Landschaft Nord-Norwegens macht das Abschalten vom Alltag leicht. Foto: Carina Greiner-Kaiser

Bilder von der Hirsch-Rettung

Drahtgeflecht fhrte dazu, dass sich die Kontrahenten verkmpften. Foto: Loitfellner Vorsichtig nherte sich der erfahrene Jger den Tieren. Foto: Loitfellner Der Grnrock kannte die Geweihten durch die sechs monatige Winterftterung. Foto: Loitfellner Glcklicherweise beruhigte sich der noch lebende Hirsch... Foto: Loitfellner ... als der Waidmann auf ihn einredete und an den Stangen fasste. Foto: Loitfellner Wieder frei wechselt das Stck in seinen Einstand zurck. Foto: Loitfellner Dem anderen war durch die Befreiungsversuche wohl das Rckgrat gebrochen. Foto: Loitfellner

1. uJ-Keiler-Cup

Andreas Telm (l.) und Frank Luck bei der Ansprache. Foto: FS Sehenswert: Pokal des 1. uJ-Keiler-Cup. Foto: FS Die Hauptpreise: Zeiss Victory V8 1,1-8x30, Mercury Bchse und Steiner MRS sponsored by Frankonia, Zeiss Fieldshooting Event 2017 in Ulfborg und ein individuell gravierters Puma-Messer Saubart. Foto: FS In der 25-Meter-Duelhalle mussten die Schtzen ihr Knnen mit dem FLG unter Beweis stellen. Foto: FS Zwischen den Disziplinen war Zeit, um sich auszutauschen. Foto: FS Zufriedene Teilnehmer des 1. uJ-Keiler-Cup. Foto: FS Konzentriert lauschen dieses beiden Schtzen der Ansprache. Foto: FS Einer der drei mit hochwertigen Preisen bestckten Tische. Foto: FS Die Blaser R8 Professional Success mit Schalldmpfer weckte das Interesse der Schtzen. Foto: FS Mithilfe der uJ-Organscheibe wurden auf der 100-Meter-Bahn die Treffer ausgewertet. Foto: FS Gemtliches Puschen zwischen den Disziplinen. Foto: FS Frankonia und Steiner traten nicht nur als Sponsoren auf, sie prsentierten den Teilnehmern vor Ort Produkte. Foto: FS
JOBS DER WOCHE
Alle Stellenangebote anzeigen
BRANCHENBUCH