Schritt für Schrit: So entsteht die Kanzel mit Innenaufstieg

Thomas Bock © Thomas Bock
Thomas Bock
am
Dienstag, 06.10.2020 - 16:51
1-KIA-Grundmaße-festlegen
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Zunächst gilt es das Werkzeug zu ordnen und das nötige Kleinmaterial wie Nägel und Schrauben parat zu legen. Dann fangen wir mit den Seitenteilen an, die sind aus Stabilitätsgründen, aus soliden 12 x 12 cm Kanthölzern bestehen.

2-KIA-erstes-Seitenteil
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Zunächst die Pfosten des ersten Seitenteils parallel zueinander legen und ausrichten. Damit die Pfosten nachdem ersten Ausrichten nicht wieder eigene Wege gehen, werden dünnere Hilfslatten mit kurzen Nägeln angebracht. Die halten nun die dicken Kanter in Position bis das richtige Lattenwerk fest sitz.

3-KIA-Seitenteil-aufdoppeln
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Damit wir identische Seitenteile erhalten, wird die zweite Seite einfach über die erste gelegt und genagelt.

4-KIA-Grundgerüst-provisorisch
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Wir haben inzwischen die Seitenteile fertig und miteinander verbunden, so dass das Ganze mehr an einen umgestürzten Bohr-Turm erinnert als an einen Hochsitz.

5-KIA-Hilfslatten-austauschen
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Hilfslatten halten die Seitenteile provisorisch zusammen. Wer hier Fehler macht bekommt später beim ausrichten des Turms Probleme.

6-KIA-Fundamentplatten-legen
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Die 50 x 50 cm großen Waschbetonplatten dienen als Fundament auf denen unser „Bohrturm“ ruhen soll. Um sie in die perfekte Position zu bringen ist wieder erhöhte Akkuratesse gefragt.

7-KIA-Turm-steht
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Der Turm steht. Da alle Hände gebraucht wurden, gibt es vom Aufrichten der Konstruktion leider keine Aufnahmen.

8-KIA-Turm-Hilfsstützen
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Mit behelfsmäßigen Stützen halten wir den Turm in Position bis die Eichenpfähle eingelassen sind und mit den Hauptpfosten verbunden sind.

9-KIA-Leiter-vorbereiten
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Da die Leiterholme über die ganze Breite des Bauwerks laufen, werden sie zusätzlich von einer Mittelstrebe abgefangen und unterstützt.

10-KIA-Hilfsmittel-Teleskopleiter
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Die praktische Teleskopleiter lässt sich nach dem Einsatz auf PKW-taugliche Maße zusammenschieben und passt dann in den Kofferraum.

11-KIA-Leiterfuss-nageln
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Die Fußpunkte der Leiterholme werden an den hinteren Hauptpfosten festgenagelt. Die Höhe des Bauwerks bestimmt die Steigung der Leiter.

12-KIA-Loecher-Eichenpfosten-graben
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Nach etwa 20 cm Heidesand treffen wir auf eine sehr solide Erdschicht die fast undurchdringlich ist. „Ortstein“ werden wir aufgeklärt. Diese wasserundurchlässige Bodenschicht entstand durch Auswaschung des darüber befindlichen Mutterbodens, nach der letzten Eiszeit.

14-KIA-Naegel-Schrauben
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Reichlich Nägel und Schrauben sind immer in der Nähe. Trotzdem sollte mit dem Verbrauchsmaterial sorgsam umgegangen werden.

15-KIA-weiter-graben
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Nicht tief genug. Der Zollstock versinkt nocht nicht bis 100 cm Marke in der Erde, da hilft nur tapfer weitergraben.

16-KIA-Leiterholme-fest
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Da die Leiterholme auch zur Gesamtstabilität des Hochsitzes beitragen, sind sie großzügig dimensioniert und auf maximale Sicherheit ausgelegt.

18-KIA-tiefer-runter
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Die halbierten Eichenpfähle zur Verankerung des Turms in der Erde sind rund 2,2 m lang und werden 100 cm tief in die Erde eingelassen..

20-KIA-Jugend-forscht
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Der Nachwuchs ist natürlich mit dabei. Insgsamt war unser Turmabau eine echte Familienaktion im Revier.

22-KIA-Landy-Turm
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Praktisch wenn das Baumaterial bis zur Baustelle herangefahren werden kann. So lassen sich überzählige Balken und Latten auch leicht wieder abtransportieren

25-KIA-Dach-vorbereiten
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Die Dachkonstruktion aus Latten und Onduline Wellplatten sieht leichter aus als sie ist. Sie kam mit Hilfe eines Seils nach oben.

26-KIA-Turm-fertig-Dach-drauf
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Unsere Panorama Kanzel ist fertig. Am ersten Mai diesen Jahres konnten wir unseren Bock von dort aus strecken.

Hinweis: Die Errichtung von Hochsitzen und anderen baulichen Anlagen, die mit dem Boden fest verbundenen sind, müssen vom Grundstückeigentümer genehmigt werden.