Kadaver-Suchhunde: Training für den ASP-Ernstfall

Redaktion jagderleben
am
Mittwoch, 16.09.2020 - 08:43
ASP-Saugatter-1
© Anna L. Kaufmann

Ein wichtiger Teil der Ausbildung ist der Besuch im Saugatter. Im Gegensatz zum Jäger müssen die Vierbeiner jedoch Abstand halten.

ASP-Saugatter-5-Hund-quer
© Anna L. Kaufmann

Foxterrierhündin „Luzi“ zeigt im Gatter das gewünschte Verhalten: Sie hält Abstand.

ASP-Saugatter-Dummy
© Anna L. Kaufmann

Das Ausbildungsmaterial: Schwarzwildpaket, Schwarte, Futter und Saudosen mit Erdanker sowie eine Schleppleine.

ASP-Saugatter-3-Terrier
© Anna L. Kaufmann

Auch anderweitig jagdlich geführte Vierbeiner wie diese Foxterrier-Hündin lassen sich für die Kadaversuche im ASP-Fall ausbilden.

ASP-Saugatter-Dummy
© Anna L. Kaufmann

Mithilfe des "Schwarten-Paketes“ werden die Hunde auf den Duft von verwesendem Schwarzwild eingearbeitet.

ASP-Saugatter-Seifenblasen
© Anna L. Kaufmann

Kadaver werden immer gegen den Wind gesucht. Aus diesem Grund wird vor der Arbeit mit Seifenblasen die Windrichtung bestimmt.

Belohnung
© Anna L. Kaufmann

Nach getaner Arbeit erhalten auch die Gattersauen eine kleine Stärkung.

ASP-Saugatter-7-Gruppe
© Anna L. Kaufmann

Gruppenfoto (v.l.n.r./vorn): Stefanie Hausser mit Foxterrier „Luzi“, Dirk Gerstenkorn mit Labrador „Daira Little Dragon from Firefighter“. Dahinter: Angelika Jensen mit Spinone Italiano „Carlotta zum Segeberger Forst“, Gattermeister Uwe Kemmerich, Kreishundewartin Heidi Fitzner und Jürgen Fischer mit Labrador „Reggae-Thore Laberatos“.

Bisher sind nur einige wenige vierbeinige Jagdbegleiter in Deutschland, die für die Schwarzwild-Fallwildsuche ausgebildet wurden. Ihre Aufgabe: Wenn der schlimmste Fall eintritt und hierzulande die Afrikanische Schweinepest (ASP) ausbricht, sollen sie mit ihren geschulten Nasen möglichst schnell verendete Schwarzkittel aufspüren. Darauf werden sie gezielt vorbereitet.