Bildergalerie Bruchzeichen

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Freitag, 18.06.2010 - 02:00
Der Hauptbruch ist etwa armlang und befegt. Er wird gelegt, gesteckt oder gehängt und bedeutet „Achtung, hier ist etwas angesagt“. Je nach Situation kann das beispielsweise bedeuen: „Hier ist der Kunstbau eingegraben!“, oder „Hier in der Nähe ist die Ans

Der Hauptbruch ist etwa armlang und befegt. Er wird gelegt, gesteckt oder gehängt und bedeutet „Achtung, hier ist etwas angesagt“. Je nach Situation kann das beispielsweise bedeuen: „Hier ist der Kunstbau eingegraben!“, oder „Hier in der Nähe ist die Ans

Der Leitbruch ist etwa halb armlang und befegt. Die gewachsene Spitze deutet in die Richtung, der gefolgt werden soll. An Abzweigungen oder wenn die Folge nicht durch natürliche Merkmale – beispielsweise einem Pfad – eindeutig zu erkennen ist, wird jeder

Der Leitbruch ist etwa halb armlang und befegt. Die gewachsene Spitze deutet in die Richtung, der gefolgt werden soll. An Abzweigungen oder wenn die Folge nicht durch natürliche Merkmale – beispielsweise einem Pfad – eindeutig zu erkennen ist, wird jeder

Organisatorische Bedeutung hat der Standplatzbruch. Er besteht aus einem etwas armlangen, senkrecht im Boden steckendem Standbruch, bei dem die Äste entfernt, die Rinde aber nicht befegt wurde. Dieser wird kombiniert mit einem Hauptbruch. Der sich daraus

Organisatorische Bedeutung hat der Standplatzbruch. Er besteht aus einem etwas armlangen, senkrecht im Boden steckendem Standbruch, bei dem die Äste entfernt, die Rinde aber nicht befegt wurde. Dieser wird kombiniert mit einem Hauptbruch. Der sich daraus

Der Warnbruch ist gänzlich kahl befegt, so dass weißes Holz deutlich sichtbar ist. Nur die Spitze ist noch bewachsen. Er wird rund gebogen, met einer Kerbe im Zweig belegt und so aufgehängt oder gelegt. Der Warnbruch ist wichtig wie auch praktisch. Je na

Der Warnbruch ist gänzlich kahl befegt, so dass weißes Holz deutlich sichtbar ist. Nur die Spitze ist noch bewachsen. Er wird rund gebogen, met einer Kerbe im Zweig belegt und so aufgehängt oder gelegt. Der Warnbruch ist wichtig wie auch praktisch. Je na

Der Wartebruch besteht aus zwei über Kreuz gelegten, etwa armlangen, unbefegten Zweigen. Er markiert den Treffpunkt, an dem Jäger sich zusammenfinden wollen. Der Wartebruch sagt: „Ich war schon hier. Das ist der richtige Treffpunkt. Warte auf mich, ich k

Der Wartebruch besteht aus zwei über Kreuz gelegten, etwa armlangen, unbefegten Zweigen. Er markiert den Treffpunkt, an dem Jäger sich zusammenfinden wollen. Der Wartebruch sagt: „Ich war schon hier. Das ist der richtige Treffpunkt. Warte auf mich, ich k

„Warten aufgegeben“ bedeuten die gekreuzten und kahlen Zweige des Wartebruchs. Das heißt, die seitlichen Äste wurden abgebrochen. (Leicht zu merken: Der Wartende hat aus Langeweile die Äste abgebrochen und sich dann davon gemacht.) Die gewachsenen Spitze

„Warten aufgegeben“ bedeuten die gekreuzten und kahlen Zweige des Wartebruchs. Das heißt, die seitlichen Äste wurden abgebrochen. (Leicht zu merken: Der Wartende hat aus Langeweile die Äste abgebrochen und sich dann davon gemacht.) Die gewachsenen Spitze

Der Anschussbruch ist wohl der am häufigsten verwendete Bruch. Er wird unbefegt einfach senkrecht in den Boden gesteckt. Seine Länge sollte dem Bodenbewuchs angepasst werden. Wichtig ist, dass er leicht wiederzufinden ist. Der Anschussbruch markiert die

Der Anschussbruch ist wohl der am häufigsten verwendete Bruch. Er wird unbefegt einfach senkrecht in den Boden gesteckt. Seine Länge sollte dem Bodenbewuchs angepasst werden. Wichtig ist, dass er leicht wiederzufinden ist. Der Anschussbruch markiert die

Männliches Stück, Fluchtrichtung rechts. Der Fährtenbruch ist ein halb armlanger, mit dem Jagdmesser angespitzter Zweig, der am Anshuss gelegt wird. Er markiert mögliche Pirschzeichen und gibt die Fluchtrichtung des beschossenen Wildes an. Um die Fluchtr

Männliches Stück, Fluchtrichtung rechts. Der Fährtenbruch ist ein halb armlanger, mit dem Jagdmesser angespitzter Zweig, der am Anshuss gelegt wird. Er markiert mögliche Pirschzeichen und gibt die Fluchtrichtung des beschossenen Wildes an. Um die Fluchtr

Weibliches Stück, Fluchtrichtung links. War das beschossene Stück weiblich, gibt die gewachsene Spitze die Fluchtrichtung an.

Weibliches Stück, Fluchtrichtung links. War das beschossene Stück weiblich, gibt die gewachsene Spitze die Fluchtrichtung an.

Weibliches Stück, Fluchtrichtung unsicher. Ist die Fluchtrichtung unsicher, wird der Fährtenbruch doppelt geäftert.  Der Fährtenbruch ist insbesondere sinnvoll, wenn der Schütze nicht selber an der Nachsuche teilnehmen kann. So können dem Hundefüher vor

Weibliches Stück, Fluchtrichtung unsicher. Ist die Fluchtrichtung unsicher, wird der Fährtenbruch doppelt geäftert. Der Fährtenbruch ist insbesondere sinnvoll, wenn der Schütze nicht selber an der Nachsuche teilnehmen kann. So können dem Hundefüher vor

Der letzte Bissen wird in Form eines kurzem grünen Bruches dem gestrecktem Wild in den Äser geschoben. Ursprünglich wurde der letzte Bissen nur dem männlichen Schalenwild gegeben. Mittlerweile ist er aber oft auch bei weiblichem Wild und auch bei Auer-,

Der letzte Bissen wird in Form eines kurzem grünen Bruches dem gestrecktem Wild in den Äser geschoben. Ursprünglich wurde der letzte Bissen nur dem männlichen Schalenwild gegeben. Mittlerweile ist er aber oft auch bei weiblichem Wild und auch bei Auer-,

Der Erleger- oder Schützenbruch ist ein kurzer bruchgerechter Zweig. Er wird dem Schützen vom Jagdleiter beim Strecke legen, vom Hundeführer nach der erfolgreichen Nachsuche, oder von anderen Jagdbeteiligten überreicht. Er wird mit dem Schweiß am Ein- od

Der Erleger- oder Schützenbruch ist ein kurzer bruchgerechter Zweig. Er wird dem Schützen vom Jagdleiter beim Strecke legen, vom Hundeführer nach der erfolgreichen Nachsuche, oder von anderen Jagdbeteiligten überreicht. Er wird mit dem Schweiß am Ein- od

Ist ein Stück Wild im Rahmen einer Nachsuche zur Strecke gekommen, bricht der Schütze einen Zweig vom Erlegerbruch – den er vorher in der Regel vom Hundeführer bekommen hat (siehe Schützenbruch) – ab und reicht diesen dem Hundeführer zurück. Der Hundefüh

Ist ein Stück Wild im Rahmen einer Nachsuche zur Strecke gekommen, bricht der Schütze einen Zweig vom Erlegerbruch – den er vorher in der Regel vom Hundeführer bekommen hat (siehe Schützenbruch) – ab und reicht diesen dem Hundeführer zurück. Der Hundefüh

Der Trauerbruch ist ein kurzer, unbefegter Zweig. Er wird mit der Unterseite nach außen bei einem Jägerbegräbnis am Hut – dort im Gegensatz zum Schützenbruch auf der linken Seite – oder am Gürtel getragen. Der Zweig wird dann ins offene Grab geworfen ode

Der Trauerbruch ist ein kurzer, unbefegter Zweig. Er wird mit der Unterseite nach außen bei einem Jägerbegräbnis am Hut – dort im Gegensatz zum Schützenbruch auf der linken Seite – oder am Gürtel getragen. Der Zweig wird dann ins offene Grab geworfen ode

Der Inbesitznahmebruch ist ein kurzer Bruch, der dem rechtmäßig erlegten Wild auf das Blatt gelegt wird. Bei männlichem Wild zeigt die gebrochene Spitze zum Haupt, bei weiblichem Wild die gewachsene. Der Inbesitznahmebruch wird auch Wildbruch oder Streck

Der Inbesitznahmebruch ist ein kurzer Bruch, der dem rechtmäßig erlegten Wild auf das Blatt gelegt wird. Bei männlichem Wild zeigt die gebrochene Spitze zum Haupt, bei weiblichem Wild die gewachsene. Der Inbesitznahmebruch wird auch Wildbruch oder Streck