Afrikanische Schweinepest: So erkennen Sie die Anzeichen der ASP

Redaktion jagderleben
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© Friedrich-Loeffler-Institut

Einblutungen (rote Pünktchen) in der Niere sind Zeichen der Schweinepest.

ASP-innere-Blasenwand
© Dr. Armin Deutz

Punktförmige Blutungen an der inneren Blasenwand.

Kehldeckel-bedenkliche-Merkmale
© Dr. Armin Deutz

Auch auf dem Kehldeckel sind die Einblutungen wahrnehbar.

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© Friedrich-Loeffler-Institut

Geschwollen-vergrößerte, blutreiche Lymphknoten sollten näher in Augenschein genommen werden.

Schwarzwild-Fallwild-Kadaver
© Eike Mross

Da die ASP hochansteckend ist, sollte jedes tot aufgefundene Stück Schwarzwild, bei dem die Todesursache nicht klar ist, gemeldet werden.

Vorsicht: Über erregerhaltigen Schweiß wird die ASP leicht übertragen. Im Fallwild kann der Erreger der Afrikanischen Schweinepest zirka ein halbes Jahr überleben und infektiös bleiben. Maden sind ebenfalls ansteckend. Allein über das Wildschwein breitet sich die Seuche recht langsam aus, Menschen können ASP jedoch in wenigen Stunden über Hunderte Kilometer verschleppen.

Außerdem: Verdächtige Totfunde müssen am Fundort verbleiben und der Amtstierarzt umgehend informiert werden. Der Abtransport wäre nur in einem dichten Behälter erlaubt.