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Beizjagd als Weihnachtsgeschenk

Mädchen und Habicht © gemeinsam Jagd erleben
Mädchen und Habicht © gemeinsam Jagd erleben

Da mein Vater Jäger ist, arrangierte er über seinen Bekannten, Stephan Wunderlich, die Teilnahme an einer Kaninchenjagd am 5. Januar in Waghäusel. Voller Spannung fuhren wir zum Treffpunkt, dort wurden wir von allen freundlich empfangen. Gleich darauf wurden die Vögel, insgesamt waren sechs Greifvögel anwesend, über das Revier verteilt.

Wir beide durften uns Stephan Wunderlich und seinem Habicht anschließen. Direkt neben uns war ein weiterer französischer Jäger mit seinem Harris Hawk. Nach ein paar Vorbereitungen ging es auch schon los. Gemeinsam durchstreiften wir alte Sonnenblumenfelder oder Altgrasstreifen auf der Suche nach Kaninchen. Immer voraus die Bracco Italiano von Stephan, die vorbildlich das Feld absuchte.

Man merkte aber, dass wir bereits am Ende der Jagdsaison waren, da die Kaninchen sehr lange liegen blieben und erst sehr spät flüchteten. Leider zum Teil in angrenzende Weinreben die mit Drähten durchzogen waren, so dass kein Flug möglich war.

Mann mit Habicht © gemeinsam Jagd erleben

Anschließend setzten wir Stephans Frettchen ein, so dass tatsächlich zwei Kaninchen gesprengt werden konnten, wobei eines der Habicht greifen konnte. Auch wenn der Flug nur sehr kurz war, freuten wir uns über den Erfolg.

Am beeindruckendsten aber fanden wir das Zusammenspiel von Vogel, Hund und Mensch, unterstützt durch das Frettchen. Es war ein spannender und toller Nachmittag. Sabrina Müller und Johanna Spahn


Gemeinsam Jagd erleben - Autor Gemeinsam Jagd erleben ist eine Aktion für Öffentlichkeitsarbeit der dlv-jagdmedien und des DJV.
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