13.10.2016 | Gefahr in Verzug

Bär in Stadt erschossen

Gestern sorgte ein ausgewachsener Braunbär in Siebenbürgen für mächtig Aufsehen. Er lief über Dächer, durch Gärten und auf Kinderspielplätzen herum.

Das Ende des Stadtbesuchs.
Der Vorfall ereignete sich in der bei Touristen beliebten Stadt Sibiu (Hermannstadt, Rumänien) nahe den Südkarpaten. Wie die 'Kleine Zeitung' berichtet, sprang der Petz über die Dächer der Altstadt und sorgte in den umliegenden Straßen für Angst und Schrecken bei den Anwohnern wie Besuchern. Stundenlang verfolgten Ordnungshüter das Tier, auch versuchten sie es laut eigenen Angaben mehrfach zu betäuben. Schließlich rannte der Bär in einen Hinterhof, in dem sich rund 50 Personen aufhielten. Um Menschenleben zu schützen, sahen sich die Polizisten daraufhin gezwungen, das rund 150 Kilogramm schwere und etwa sechs Jahre alte Raubtier zu erlegen.
In Rumänien gibt es immer wieder Zwischenfälle zwischen Petzen, Wanderern und Schäfern. Doch auch in Dörfern und Städten lassen sich die Tiere des Öfteren blicken. Vor allem durch nicht ausreichend gesicherten Hausmüll werden die Tiere in bewohnte Gebiete gelockt. Ihr Bestand in den rumänischen Karpaten wird auf zirka 5.000 Exemplare geschätzt.
BS/PM
 
 

Aktualisierung

Wie ein jagderleben-Leser und Jäger aus der Region gegenüber der Redaktion berichtet, soll sich der Vorfall doch etwas anders zugetragen haben. So habe es sich vielmehr um ein einjähriges Tier gehandelt, welches bei weitem keine 150 Kilogramm gewogen hätte. Auch sollen sich in dem Innenhof, in dem der Bär erschossen wurde, keine 50 Personen aufgehalten haben. Diese seien erst nach dem Abschuss auf das Gelände gekommen.




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Bilder von der Hirsch-Rettung

Drahtgeflecht fhrte dazu, dass sich die Kontrahenten verkmpften. Foto: Loitfellner Vorsichtig nherte sich der erfahrene Jger den Tieren. Foto: Loitfellner Der Grnrock kannte die Geweihten durch die sechs monatige Winterftterung. Foto: Loitfellner Glcklicherweise beruhigte sich der noch lebende Hirsch... Foto: Loitfellner ... als der Waidmann auf ihn einredete und an den Stangen fasste. Foto: Loitfellner Wieder frei wechselt das Stck in seinen Einstand zurck. Foto: Loitfellner Dem anderen war durch die Befreiungsversuche wohl das Rckgrat gebrochen. Foto: Loitfellner

1. uJ-Keiler-Cup

Andreas Telm (l.) und Frank Luck bei der Ansprache. Foto: FS Sehenswert: Pokal des 1. uJ-Keiler-Cup. Foto: FS Die Hauptpreise: Zeiss Victory V8 1,1-8x30, Mercury Bchse und Steiner MRS sponsored by Frankonia, Zeiss Fieldshooting Event 2017 in Ulfborg und ein individuell gravierters Puma-Messer Saubart. Foto: FS In der 25-Meter-Duelhalle mussten die Schtzen ihr Knnen mit dem FLG unter Beweis stellen. Foto: FS Zwischen den Disziplinen war Zeit, um sich auszutauschen. Foto: FS Zufriedene Teilnehmer des 1. uJ-Keiler-Cup. Foto: FS Konzentriert lauschen dieses beiden Schtzen der Ansprache. Foto: FS Einer der drei mit hochwertigen Preisen bestckten Tische. Foto: FS Die Blaser R8 Professional Success mit Schalldmpfer weckte das Interesse der Schtzen. Foto: FS Mithilfe der uJ-Organscheibe wurden auf der 100-Meter-Bahn die Treffer ausgewertet. Foto: FS Gemtliches Puschen zwischen den Disziplinen. Foto: FS Frankonia und Steiner traten nicht nur als Sponsoren auf, sie prsentierten den Teilnehmern vor Ort Produkte. Foto: FS

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