Wacholder / Juniperus

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Wacholder / Juniperus © Wolfgang Willner

Blütezeit: Mai  -  Juni

Merkmale: Im Freistand kann der Wacholder ein bis zu 10 m hoher säulenförmiger Strauchbaum werden, im Kiefernwald ist er niedriger, strauchartiger. Seine braunen Zweige tragen graugrüne, spitze Nadeln in Dreier-Quirlen. Die männlichen Sträucher tragen gelbe Kätzchen, die weiblichen Sträucher winzige knospenartige Blüten. Der Wacholder duftet aromatisch.

Vorkommen: Er ist die ausgesprochene Charakterpflanze der Heide. Häufig auf sonnigen Magerweiden und in lichten Wäldern. Der Wacholder wächst  bevorzugt auf leicht-sauren Lehmböden, aber auch auf Sand und Torf. Oft findet man ihn auch auf (ehemaligen) Magerweiden.

Bedeutung: Aus den Beeren wird Gin, Genever und Steinhäger gewonnen. Außerdem sind Wacholderbeeren ein geschätztes Gewürz, ganz besonders in der Wildküche.

Besonderheit: Der Wacholder ist zweihäusig: Nur die weiblichen Sträucher tragen die bekannten Wacholderbeeren! Vom Blühen bis zum Fruchten dauert es drei Jahre.

Kein Schutz nach BNatschG.