+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 184 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 25.11.2020) +++

Schwalbenschwanz / Papilio machaon

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Schwalbenschwanz / Papilio machaon © Wolfgang Willner

Merkmale: Unser stattlichster Falter spannt bis 80 mm. Er ist schwefelgelb mit kräftiger, schwarzer Zeichnung. Der gerundete Vorderflügel hat eine breite schwarze Saumbinde, randwärts eine Reihe gelber Mondflecken. Den tief gezackten Hinterflügel mit deutlichem Schwänzchen zieren eine blaue Binde und rote Augenflecken.

Vorkommen: Man trifft den Schwalbenschwanz vornehmlich im offenen Gelände, an Hügelkuppen, Waldrändern und Feldwegen. Er kommt verbreitet von der Ebene bis zum Hochgebirge vor. Gefährdet.

Lebensweise: Schwalbenschwänze kann man den ganzen Sommer über beobachten. Sie fliegen von April bis Oktober, in zwei bis drei Generationen. Der Schwalbenschwanz ist ein ausgezeichneter Flieger, der sowohl den schnellen Streckenflug als auch die Kunst des Segelns beherrscht. Die Männchen beanspruchen große Reviere, in denen sie bei gutem Wetter ständig patrouillieren. Als Treffpunkt zur Werbung und zu Balzflügen sind Hügelkuppen, markante Felsen oder Baumgruppen beliebt.

Fortpflanzung: Das Weibchen legt die weiß glänzenden, später dunklen Eier einzeln an die Blätter von Schirmblütlern (gerne an Möhre, Dill und Kümmel in Gärten). Die junge Raupe ist schwarz, rotbedornt mit weißem Rückenfleck. Später wird sie bläulichgrün und trägt schwarze Querbinden mit roten Punkten. Hinter ihrem Kopf kann sie zwei orangegelbe fleischige Zapfen ('Nackengabel') hervortreten lassen, von denen ein beißender Geruch ausströmt. Damit lassen sich sogar Vögel irritieren. Nach zwei Wochen erstarren die Raupen zur Puppe, die sich mit einem 'Seidengürtel' anheftet.

Merkwürdigerweise sind die Schwalbenschwanz-Puppen völlig verschieden gefärbt: entweder grün wie ein Blatt oder rindenbraun. Die Gürtelpuppen der letzten Generation überwintern.

Besonders geschützt.