+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 176 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 23.11.2020) +++

Ringelnatter / Natrix Natrix

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Ringelnatter / Natrix Natrix © Wolfgang Willner

Merkmale: Ihre Oberseite ist grau bis braun gefärbt. Auffällig sind die gelben, schwarz begrenzten halbmondförmigen Flecken am Hinterkopf. Sie hat wie alle Nattern runde Pupillen. Das Männchen wird bis 150 cm lang, das Weibchen knapp 100 cm. Sie wirkt schlank. Die Ringelnatter ist nicht giftig, völlig harmlos.

Vorkommen: Bewohnt Waldränder, Sumpfwiesen, Moore, bewuchsreiche Ufer. Verbreitet. Gefährdet.

Lebensweise: Die Ringelnatter ist ein Tagtier. Sie ist kein Kulturflüchter; sie hält sich auch in Gärten und bebauten Land auf. Aufgrund ihrer Vorliebe zu Gewässern gilt sie fast als 'Wasserschlange'.

Nahrung: Lurche, Fische, auch Eidechsen. Die Beute wird lebend verschlungen.

Verhalten: Im April erwacht sie aus dem Winterschlaf. Sonnt sich viel, sogar auf Bäumen, denn sie kann ebenso gut klettern wie schwimmen und tauchen. Gern hält sie sich in der Nähe eines Gewässers auf, besonders ältere Tiere, aber auch weitab. Bei Gefahr verharrt sie auf der Stelle, ehe sie flüchtet. Wird sie bedrängt, rollt sie sich zusammen, zischt laut und stößt jäh vor. Sie beißt aber nur selten. In höchster Not entleert sie ihre Stinkdrüsen.

Fortpflanzung: Sie paart sich im Mai/Juni. Im Juli und August legt das Weibchen dann 11 - 25 ovale, weichhäutige Eier in lockere Erde oder warme Misthaufen. Nach spätestens zehn Wochen schlüpfen die 16 - 19 cm langen Jungschlangen. Bis Anfang Oktober ziehen sich alle zum oft gemeinsamen Winterschlaf zurück.

Besonders geschützt.