Rebhuhn / Perdix perdix

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Rebhuhn © dlv

Körpergewicht etwa 300 - 400 Gramm. Wenig Unterschied zwischen den Geschlechtern. Die oberen Flügeldecken der Hennen haben eine Querbänderung. Das Gefieder ist überwiegend grau, die Flügel sind braun gestreift. Das Gesicht braunorange. Der Körper ist rundlich mit kleinem Kopf und kurzem Schwanz. Alte Rebhühner mit grauen Ständern und grauen Schnabel. Junge Rebhühner mit gelben Ständern und schwarzem Schnabel.

Als Nahrung werden Blattteile, Knospen, Blüten und Samen von Gräsern und Wildkräutern, Würmer und Insekten genommen.

Nach dem Winter lösen sich die Völker auf, dann beziehen Hahn und Henne paarweise ein Revier, das der Hahn verteidigt. Ende April werden 12 - 20 Eier in eine gut getarnte Bodenmulde gelegt. Der Hahn bewacht die brütende Henne und beteiligt sich an der Führung der Küken (Nestflüchter), man spricht dann von einer Kette. Die Kücken sind nach 3 - 4 Wochen flugfähig.

Die Nacht verbringen Rebhühner dicht beieinander auf dem Boden. Zur Mittagszeit werden gerne Staubbäder genommen.
Rebhühner brauchen mildes Klima und bevorzugen dann arten- und abwechslungsreiche Wiesen- und Feldlandschaften, aber auch Moore und Sanddünen. Wichtig sind Hecken. Das Rebhuhn ist eine durch die hochtechnisierte Landwirtschaft gefährdete Wildart.