+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 185 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 27.11.2020) +++

Mehlschwalbe / Delichon Urbica

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Mehlschwalbe / Delichon Urbica © Wolfgang Willner

Merkmale: Das Gefieder ist oberseits blauschwarz ohne metallischen Glanz. Die ganze Unterseite und der Bürzel sind leuchtend weiß (daher ihr Name!). An diesem weißen Bürzel kann man die Mehlschwalbe auch im Flug gut erkennen. Ihr Schwanz ist kurz und gegabelt, ohne Schwanzspieße. Die kurzen Beine und Füße sind weiß befiedert.

Vorkommen: Die Mehlschwalbe bevorzugt offenes Kulturland mit Gehöften, Wiesen und Teichen. Lokal findet man sie auch in Städten. Verbreitet und häufig.

Lebensweise: Zugvogel. Bei uns kann man sie von April an beobachten. Sie trifft aber etwas später ein als die Rauchschwalbe. Dann bleibt sie bis September/Oktober (ausnahmsweise noch bis November).

Nahrung: Insekten.

Fortpflanzung: Die Mehlschwalbe ist geselliger als die Rauchschwalbe. Daher nistet sie bevorzugt in dichten Kolonien. Ihr geschlossenes, halbkugeliges Lehmnest mit oberem Einschlupfloch baut sie vorzugsweise an den Außenwänden der Gebäude. Bisweilen auch in Gebäuden oder an Felsen. Im Mai legt das Weibchen 4 - 6 schneeweiße Eier und bebrütet sie allein 13 Tage lang.

Besonders geschützt.