Mauersegler / Apus Apus

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Mauersegler / Apus Apus © Wolfgang Willner

Merkmale: Schlank, mit schwarzer Unterseite und langen sichelförmigen Flügeln und kurzem, gegabelten Schwanz. Typisch sind das metallisch schwarzgrün schimmernde Gefieder, der rundliche weiße Fleck an Kinn und Kehle, tiefblaue Augen, der kurze schwarze Schnabel, lichtbraune Füße. Mit 18 - 21 cm ist der Mauersegler größer als die Schwalben, mit denen er aber nicht verwandt ist.

Vorkommen: Als ursprünglicher Felsbewohner nistet er heute vorwiegend an hohen Bauwerken (wie Kirchtürmen), unter Dachrinnen und Wasserspeiern. Gelegentlich auch in Felslöchern und Baumhöhlen. Verbreitet und häufig.

Lebensweise: Zugvogel. Bei uns von Ende April bis Ende August.

Nahrung: Insekten, die er überwiegend in hohen Luftschichten fängt.

Verhalten: Der Mauersegler ist einer der besten und schnellsten Flieger. Er verbringt den größten Teil seines Lebens fliegend, paart sich auch in der Luft. Ebenso findet die Nahrungsaufnahme nur im Flug statt. Gesellig. Schreit im Flug laut und schrill. Vor allem zur Brutzeit kann es sehr laut werden, wenn kreischende Gruppen um Hausgiebel jagen.

Mit seinen kurzen Krallenfüßen kann der Mauersegler nicht sitzen oder laufen, er benutzt sie lediglich zum Festhalten an Mauern und Wänden.

Fortpflanzung: In der Brutzeit vertreibt er bisweilen rabiat brütende Stare und Sperlinge. Im Juni/Juli legt das Weibchen 2 - 3 walzenförmige Eier und brütet sie allein 18 - 20 Tage lang aus.

Besonders geschützt.