+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 184 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 25.11.2020) +++

Maikäfer / Melolontha

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Maikäfer / Melolontha © Wolfgang Willner

Merkmale: Schwerfälliger, plumper Käfer. Kopf, Brust, Hinterleib schwarz, gelbbraune Flügeldecken, schwarzweiße Zackenbinde an den Seiten. 20 - 30 mm groß. Wie alle Blatthornkäfer trägt auch der Maikäfer keulenförmige Fühlerenden.

Vorkommen: Lichte Wälder, Feldgehölze, Parks. Bevorzugt einzeln stehende Bäume, meidet geschlossene Bestände.

Lebensweise: Die Maikäfer erscheinen im Frühjahr, meist im Mai. Vor dem Auffliegen 'zählen' sie, indem sie im Takt Leib und Fühler auf und nieder bewegen, um Luft einzupumpen. An warmen Abenden schwärmen sie mit surrendem Geräusch.

Fortpflanzung: Das Weibchen legt die Eier in den Boden. Der Maikäfer lebt zunächst drei Jahre als bleicher Engerling in der Erde. Dann verpuppt er sich im Hochsommer, überwintert als Käfer im Boden und erscheint im Frühling des 4. Jahres. Deshalb rechnet man alle 4 Jahre mit einem Maikäferjahr. Der einst bekannteste große Käfer ist nach intensiver Bekämpfung selten geworden.

Nahrung: Der Käfer ernährt sich von grünem Laub (auch Lärchennadeln). Die Larve aber frisst nur Wurzeln und wird daher zum Forstschädling.

Ähnlich: Der kleinere Junikäfer (15 - 17 mm) hat eine rötlichgelbe Brust. Er schwärmt später, ab Juni.

Der Maikäfer ist nicht geschützt.