+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 184 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 25.11.2020) +++

Laubfrosch / Hyla Arborea

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Laubfrosch / Hyla Arborea © Wolfgang Willner

Merkmale: Seine Oberseite ist meist glänzend laubgrün (die Farbe kann wechseln), die Unterseite weiß. Ein dunkler, oben hell gesäumter Flankenstreif beginnt bei der Nase und verläuft bis zum Hinterschenkel. Alle Finger sind zu rundlichen Haftscheiben verbreitert. Beide Geschlechter sind gleich groß (3,5 - 5 cm). Das Männchen besitzt eine Schallblase und ruft vom Frühjahr bis in den Sommer hinein.

Vorkommen: Vor allem in der Tiefebene heimisch, er geht kaum über 1000 m. Man findet ihn in feuchten Wiesen, Sümpfen, Röhrichten und Waldrändern. Als Laichplätze bevorzugt er pflanzenreiche Gewässer mit Ufergebüsch. Verbreitet, örtlich häufig.

Lebensweise: Der Laubfrosch ist mehr dämmerungs- als tagaktiv. Ruheverstecke sucht er unter Laub und Rinde, auf Büschen, Bäumen und an Schilf. Er überwintert in Erdlöchern unter Steinen in einem todähnlichen Winterschlaf.

Vorsicht: Der Laubfrosch besitzt einen scharfen Hautsaft zu seiner Verteidigung!

Nahrung: Fliegen, Mücken, Käfer, Raupen, Spinnen. Beute fängt er mit seiner herausschnellenden Zunge.

Verhalten: Der Laubfrosch springt und schwimmt vorzüglich. Er vermag beim Klettern selbst an senkrechten glatten Flächen zu haften. Bäume besteigt er, indem er von Blatt zu Blatt emporspringt. Im Hochsommer wird er zum Strauch- und Baumbewohner: Bei schönem Wetter auf der Oberseite eines Blattes sitzend, bei Regenwetter darunter verborgen.

Fortpflanzung: Laichzeit ist von März bis Juni. Bei der Paarung hält das Männchen das Weibchen zwei, drei Tage umklammert, bis die gelblich weißen Eier in Klumpen von Walnussgröße abgelegt sind. In drei Monaten verwandeln sich die bis zu 5 cm großen olivgrünen Kaulquappen in kleine, gelbliche Fröschlein. Sie werden erst mit vier Jahren fortpflanzungsfähig.

Streng geschützt.