+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 185 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 27.11.2020) +++

Kreuzotter / Vipera Berus

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Kreuzotter / Vipera Berus © Wolfgang Willner

Merkmale: Diese Viper wird 60 - 90 cm lang. Sie wirkt dabei kurz und gedrungen, hat einen breiten Kopf und eine abgestumpfte Schnauzenspitze. Auf dem Hinterkopf trägt sie einen dunklen Fleck, der oft x-förmig ist (Name!). Die Grundfarbe ist sehr veränderlich (von grau bis rotbraun), fast immer ist auf dem Rücken das schwarze oder dunkelbraune Zickzackband zu erkennen, das an den Seiten von dunklen Flecken flankiert wird. In den Mooren findet man auch schwarze, in den Heiden braunrote Kreuzottern.

Vorkommen: Als Kulturflüchterin liebt sie urwüchsiges Ödland, wo sie möglichst ungestört bleibt: einsame Moore, Brüche, Riede.

Nahrung: Vor allem Mäuse.

Lebensweise: Die Kreuzotter ist mehr ein Dämmerungs- als Tagtier. Mitte März erwacht sie aus dem Winterschlaf, den sie oft zu mehreren unter Wurzeln und Baumstümpfen verbringt.

Verhalten: Die Kreuzotter ist ein Lauerjäger. Vor dem Angriff rollt sie sich zusammen, zieht den Kopf zurück, zischt laut und stößt dann vor. Sie kann aber nicht springen. Die Giftigkeit der Kreuzottern wird maßlos übertrieben. Bei Begegnungen mit Kreuzottern heißt es einfach 'Ruhe bewahren'. Wenn sie nicht in die Enge getrieben wird, wird eine Kreuzotter nicht angreifen. Sie verfolgt einen Menschen auch nicht!

Fortpflanzung: Während der Paarung im April/Mai führen die Männchen Balzkämpfe aus: Sie richten sich mit den Vorderkörpern aneinander empor, beißen sich aber nicht. Im August/September gebiert das Weibchen 5 - 18 lebende Junge. Anfang Oktober verschwinden alle Ottern im Winterquartier.

Besonders geschützt.