+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 176 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 23.11.2020) +++

Kohlweißling Großer / Pieris Brassicae

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Kohlweißling Großer / Pieris Brassicae © Wolfgang Willner

Merkmale: Weißer Falter mit schwarz gefärbten Flügelvorderecken. Das Weibchen unterscheidet sich vom Männchen durch weitere dunkle Flecken auf den Vorderflügeln. Die Flügelunterseiten sind bei beiden Geschlechtern gelb überhaucht. Spannweite 60 - 70 mm. Kennzeichnend ist der langsame, stark taumelnde Flug der Weißlinge.

Vorkommen: Am häufigsten in Gärten, auf Feldern und Wiesen.

Lebensweise: Der Kohlweißling fliegt von April bis September. Je nach Umweltbedingungen entstehen 2 - 5 Generationen. Hierzulande meist aber nur zwei, und zwar im April/Mai und Juli/August.

Fortpflanzung: Das Weibchen legt 200 - 300 Eier auf die Blattunterseite von Kreuzblütlern (auch von kultivierten Kohlgewächsen) - daher sein Name! Die Raupe ist gelbgrün mit gelben Streifen oben und an der Seite schwarz gefleckt. Die Gürtelpuppe ist hellgrün mit dunklen Flecken. Der Kohlweißling überwintert als Puppe.

Bedeutung: Schädling auf Krautfeldern. Verbreitet und häufig.

Ähnlich: Der Kleine Kohlweißling hat nur eine Spannweite von 40 bis 52 mm. Seine Zeichnung scheint weniger ausdrucksvoll. Die Raupen sind mattgrün mit gelben Streifen und samtartig behaart.

Der Kohlweisling ist nicht geschützt.