+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 185 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 27.11.2020) +++

Kiebitz / Vanellus Vanellus

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Kiebitz / Vanellus Vanellus © Wolfgang Willner

Merkmale: Mit 32 cm taubengroß. Sein Gefieder ist oberseits schwarzgrün schillernd, unterseits weiß, mit bunt schillerndem Brustlatz. Auffallend ist die lange strähnige Haube, die er gerne aufgestellt trägt.

Vorkommen: Bevorzugt offenes Gelände wie feuchte Wiesen, Moore, verlandete Teiche, aber auch Äcker. Er ist ein Verwandter der Regenpfeifer und gehört zu den Watvögeln. Eigentlich verbreitet, mittlerweile aber im Bestand sehr zurückgegangen.

Lebensweise: Zugvogel. Bei uns von Februar bis November, mitunter im Winter. Bodenbrüter.

Nahrung: Schnecken, Würmer, Insekten (besonders ihre Larven), gelegentlich auch Samen.

Verhalten: Er fliegt gut, betont verschnörkelt und 'wuchtelt', sobald er höher steigt. Im Laufen, das ein schnelles Schreiten mit schaukelndem Körper und wippendem Schwanz ist, hält er immer wieder kurz an, streckt ein Bein zurück, stützt es auf die Zehenspitzen und späht umher, ohne den Kopf zu bewegen.

Fortpflanzung: Er paart sich im März. Dann versammelt er seine vier birnenförmigen, olivgrünen Eier in einer flüchtig ausgepolsterten Bodenmulde und brütet 25/26 Tage. Kühn greift der Kiebitz jedes Tier an, das sich seinem Gelege oder den Jungen nähert, stößt mit lautem 'Kiwitt' im Sturzflug nieder und klatscht dem Räuber 'die Flügel um die Ohren'. So vertreibt er mutig selbst starke Greife, Marder und Füchse. Beide Eltern kümmern sich gemeinsam um die Brut. Die gut getarnten Jungen des Kiebitz sind Nestflüchter und verlassen schon wenige Stunden nach dem Schlüpfen das Nest. Dann werden sie noch fünf Wochen von den Eltern geführt.

Streng geschützt.