Haussperling / Passer Domesticus

Haussperling / Passer Domesticus © Wolfgang Willner
Haussperling / Passer Domesticus © Wolfgang Willner

Merkmale: Der allseits bekannte Haussperling, oft schlicht Spatz genannt, wird bis zu 15 cm groß. Das Gefieder des Männchens  ist gräulich, der Scheitel dunkelgrau, Kinn und Kehle schwarz. Nacken und obere Flügeldecken sind kastanienbraun, die Wangen weißgrau, der Schwanz dunkelbraun. Das Weibchen ist weniger kontrastreich gefärbt und besitzt einen cremefarbenen Augenstreif.

Vorkommen: Klassischer Kulturfolger. Bevorzugt Siedlungsnähe. Durch Verlust an Nistmöglichkeiten (renovierte, mit Holz vollverschalte Häuser) mittlerweile bedroht.

Lebensweise: Standvogel.

Nahrung: Samen, Insekten (für die Jungvögel).

Verhalten: Hüpft beidbeinig, zeigt sich gewitzt, dreist, aber misstrauisch. Äußerst gesellig auch während der Brutzeit. Oft findet man ihn in Gruppen am Boden auf der Futtersuche, beim Baden in Pfützen oder beim gemeinsamen Staubbad. Bei Anzeichen von Gefahr flüchtet die ganze Schar in die nächste Deckung. Nach der Brutzeit finden sich die Spatzen in größeren Scharen zusammen und vor allem die Jungvögel durchstreifen weitere Gebiete. Doch im Spätherbst werden die alten Brutplätze wieder aufgesucht.

Fortpflanzung: Der Haussperling nistet am liebsten in Höhlungen an Gebäuden (Mauerlöcher, Spalten in Holzkonstruktionen), in Starenkästen und verlassenen Schwalbennestern. Von März bis Juli/August zieht er 2 bis 3 (selten bis 4) Bruten auf, die er mit Insekten großfüttert. Das Gelege besteht aus 4 bis 6 Eiern in einem etwas nachlässig aus Pflanzenfasern und Federn gebauten Nest.

Besonders geschützt.