+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 103 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 28.10.2020) +++

Goldhähnchen (Winter-) / Regulus Regulus

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Goldhähnchen (Winter-) / Regulus Regulus © Wolfgang Willner

Merkmale: Sehr klein, rundlicher Körper: Mit gut 9 cm nur 4 - 5 g winzig. Erkennbar am safrangelben Scheitel, der schwarz eingefasst ist. Die Scheitelfedern sind beim Männchen eher kräftig orange gefärbt.

Sonst sind beide Geschlechter olivgrün, die olivbraunen Flügel mit gelblich weißen Binden geziert. Das Goldhähnchen gehört zu den Sperlingsvögeln. Sehr gewandt und lebhaft turnt das Goldhähnchen wieselflink durchs Geäst. Erkennbar am leisen, feinen Wispern.

Vorkommen: Bevorzugt Fichten- und  Tannenwälder. Vor allem im Winter auch in Parkanlagen und großen Gärten.

Lebensweise: Teilzieher, der zusammen mit Meisen oft weit herumstreicht. Oft ergänzt durch Wintergäste aus dem Norden (Name!)

Nahrung: Insekten und Spinnen. Im Winter auch Sämereien.

Fortpflanzung: Das Goldhähnchen nistet in den Außenzweigen von Nadelbäumen. Das Nest wird vom Weibchen fast kugelförmig mit den Zweigen verwoben. Es brütet im Mai und Juli, legt 8 - 10 weißgraue Eier.

Ähnlich: Das Sommergoldhähnchen ist noch lebhafter und ist mit knapp 9 cm unser kleinster Vogel. Auffällig sind seine schwarzen und weißen Augenstreifen. Es bevorzugt Kiefern.