Goldammer / Emberiza Citrinella

Goldammer / Emberiza Citrinella © Wolfgang Willner
Goldammer / Emberiza Citrinella © Wolfgang Willner

Merkmale: Sperlingsgroß (bis 17 cm), aber schlanker. Beim Männchen sind Kopf und Unterseite zitronengelb, Rücken und Flanken dunkelbraun gestreift, mit kastanienbraunem Bürzel. Das Weibchen und die Jungvögel sind matter gefärbt und mehr dunkel gestrichelt.

Vorkommen: Überall verbreitet lebt die Goldammer im offenen Gelände mit Feldgehölzen und Hecken, an baumbestandenen Wegen und Waldrändern. Im Winter zieht sie oft in die Nähe von Siedlungen. Häufig vorkommend.

Lebensweise: Jahresvogel, der im Herbst und Winter scharenweise umherstreicht - vermehrt um Zuzügler aus Nordeuropa. Bisweilen sogar Teilzieher. Die Goldammer hält sich viel am Boden auf. Sie bewegt sich hüpfend und zwischendurch trippelnd, sitzt gerne auf hoher Warte, mit dem langen Schwanz auf typische Weise zuckend. Sie fliegt schnell, auf kurzen Strecken eher unregelmäßig, auf weiten Strecken in flachen Bögen.

Nahrung: Insekten (vor allem im Sommer), aber auch Sämereien aller Art, bevorzugt Hafer.

Fortpflanzung: Die Goldammern bauen in Bodennähe im Gebüsch ein dickwandiges, aus Halmen und Moos geflochtenes Nest. Das Gelege besteht aus 3 - 6 rötlich weiß, gräulich braun gefleckten Eiern. Beide Partner brüten - sich abwechselnd - im April, Juni und August. Die Brutzeit dauert jeweils 13 Tage, ebenso lange bleiben die Jungen im Nest.

Bedeutung: Oft dient die Goldammer als Kuckuckswirt!

Besonders geschützt.