Gartenrotschwanz / Phoenicurus Phoenicurus

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Gartenrotschwanz / Phoenicurus Phoenicurus © Wolfgang Willner

Merkmale: Das Gefieder des Männchens ist oberseits aschgrau, der Vorderkopf weiß, Gesicht und Kehle schwarz. Brust, Bürzel und Flanken sind rostrot. Unverkennbar ist auch der rostrote Schwanz, der ständig hin und her bewegt wird. Das Weibchen ist im Gefieder oben eher graubraun, unten gelblichbraun gefärbt. Ihm fehlen die rote Brust sowie die schwarze Kehle und das schwarze Gesicht. Die Jungen sind braun gefleckt. Mit 14 cm ist er etwa finkengroß. Der Gartenrotschwanz gehört als Singvogel zur Familie der Sänger.

Vorkommen: Gärten, Parkanlagen und Waldränder sowie lichte Wälder mit Altholzbeständen. Verbreitet, aber weniger häufig als Hausrotschwanz. Gefährdet.

Lebensweise: Zugvogel. Bei uns von März bis Oktober.

Nahrung: Vor allem Insekten, Spinnen, Beeren.

Verhalten: Bekannt ist sein Locken 'Fuid-tek-tek-tek', sowie sein flötender Gesang. Gerne sitzt der Gartenrotschwanz auf niedrigeren Ansitzwarten, Ästen oder kleineren Büschen und zittert dabei mit dem Schwanz. Zur Nahrungsaufnahme fliegt er kurz auf den Boden oder fängt Insekten während eines knappen Fluges in der Luft.

Fortpflanzung: Sein Nest baut der Gartenrotschwanz in Baumhöhlen, Fels- und Mauerlöchern, nimmt auch gerne Nistkästen an. Im Mai legt das Weibchen 5 - 7 glattschalige, blaugrüne Eier, die 13 Tage bebrütet werden. 1- 2 Bruten.

Besonders geschützt.