Feldlerche / Alauda Arvensis

Feldlerche / Alauda Arvensis © Wolfgang Willner
Feldlerche / Alauda Arvensis © Wolfgang Willner

Merkmale: Die Feldlerche wird zirka 18 cm groß. Ihr Federkleid ist braun und schwärzlich gestreift, der Schwanz länglich mit auffallend weißen Außenkanten. In der Nähe erkennt man den langen Sporn an den Hinterzehen. Eine Federhaube auf dem Scheitel ist nur angedeutet, sie wird bei Erregung jedoch deutlich gesträubt.

Vorkommen: Bewohnt Moore, Brachland, Felder und Wiesen. Verbreitet und häufig vorkommend.

Lebensweise: Zugvogel. Bei uns von Februar bis Oktober/ November, mitunter auch überwinternd.

Nahrung: Sämereien/ Insekten.

Verhalten: Die Feldlerche gibt sich schnell und zierlich. Sie läuft geduckt auf dem Boden, oft kopfnickend, und fliegt wellenförmig, wobei sich Flügelschläge und 'Voranschießen' abwechseln. Im März singt sie noch vom Boden aus, später steigt sie fast senkrecht in den Himmel und singt im Flug. Dem langsamen Abwärtssinken folgt ein stummer Sturzflug zu Boden.

Fortpflanzung: Als typischer Bodenbrüter stellt sie ihr recht kunstloses Nest unmittelbar in eine Ackerfurche oder an einen Feldrain. Ab April brütet sie dann oft dreimal. Das Gelege umfasst jeweils 3 - 6 gut getarnte Eier. Um keine Feinde anzulocken, nähert sie sich dem Nest stets sehr vorsichtig. Als Nestflüchter sind die Jungen gleich befiedert und sofort auf den Beinen. Sie werden rasch selbstständig.

Ähnlich: Die Heidelerche unterscheidet sich von der Feldlerche durch eine geringere Größe (15 cm), kurzen Schwanz ohne weiße Kanten und auffallend weiße Überaugenstreifen. Sie singt im Flug und auf Bäumen sitzend, sogar nachts.

Streng geschützt.