+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 71 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 20.10.2020) +++

Erdkröte / Bufo Bufo

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Erdkröte © Wolfgang Willner

Merkmale: Das Männchen wird bis zu 8 cm, das Weibchen fast doppelt so groß. Die Haut der Erdkröte ist warzig, graubraun. Wobei die Färbung sehr veränderlich ist und je nach Stimmung, Jahreszeit und Feuchtigkeit wechseln kann.

Vorkommen: Diese größte heimische Kröte kommt fast allgegenwärtig an Land vor, sogar in Kellern und Grotten, sofern sich Schlupfwinkel bieten. Ihr Landaufenthalt ist aber bevorzugt in Laub- und Mischwäldern, auch Parks. Ins Wasser geht sie nur zur Fortpflanzung. Als Laichgewässer dienen ihr Teiche und Weiher.

Vorkommen: Sie ist weit verbreitet bis zur Waldgrenze. Häufigste Kröte, aber vielerorts kommt es während der Paarungszeit zu hohen Bestandsverlusten durch den Straßenverkehr.

Lebensweise: Vorwiegend ein Dämmerungs- und Nachttier. Ende September/Anfang Oktober verkriecht sich die Kröte - oft in Gesellschaft - in einer trockenen Erdhöhle. Den Höhleneingang verschließt sie durch einen Damm aus Erde und verschläft den Winter regungslos erstarrt.

Nahrung: Würmer, Nacktschnecken, Spinnen, Asseln, Insekten, besonders Erdraupen.

Verhalten: Schwerfällig in ihren Bewegungen, läuft überwiegend und hüpft nur bei Beunruhigung. Bei Annäherung eines Gegners nimmt sie eine Drohstellung ein und sondert eine giftige Flüssigkeit aus Augen, Nasen- und Mundschleimhäuten ab.

Fortpflanzung: In der Paarungszeit (März, April) unternimmt sie oft große Wanderzüge über viele Hundert Meter zu den angestammten Laichplätzen. Die schwarzen Eier wickelt das Weibchen zu mehreren Tausend im Zick-Zack angeordnet, in bleistiftdicken Gallertschnüren in Wasseroberflächennähe um Pflanzenstengel.

Besonders geschützt.