+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 184 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 25.11.2020) +++

Eichhörnchen / Sciurus Vulgaris

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Eichhörnchen / Sciurus Vulgaris © Wolfgang Willner

Merkmale: 25 cm lang mit 20 cm langem buschigen Schwanz ('Fahne'), den es sitzend hochgeschlagen trägt und der ihm bei seinen Sprüngen als Balancierstange und Steuer dient. Der Pelz ist oberseits meist bräunlich rot und unterseits weiß. Es kommt aber auch eine schwärzliche Farbvariante vor. Die längeren Vorderpfoten haben vier bewegliche Finger und einen zurückgebildeten Daumen ('Nagel').

Vorkommen: Wälder und Parks.

Lebensweise: Tagaktives Nagetier, Winterschläfer.

Nahrung: Samen (Haselnüsse, Eicheln, Bucheckern!), Knospen und Triebe der Waldbäume. Es ringelt auch, schleckt Baumsaft. Dazu Beeren, Pilze, Vogeleier und auch junge Vögel.

Verhalten: Das Eichhörnchen bewegt sich auf der Erde flott und in kurzen Galoppsprüngen, hüpft mit einem Ruck auf die Bäume, klettert affengleich in den Zweigen und springt gewandt von Ast zu Ast. Sein Nest (Kobel) steht hoch in den Bäumen und dicht am Stamm. Es besteht aus einem verschließbaren Eingang und einer kleinen Fluchtröhre. Für den Winter werden Vorräte gesammelt und vielerorts versteckt. Es hat zahlreiche Feinde: Fuchs, Wiesel, Baum- und Steinmarder, Habicht, Sperber und Nachtgreife.

Fortpflanzung: Das Weibchen wirft nach einer Tragezeit von 38 Tagen mehrmals im Jahr 3 - 7 nackte, blinde Junge, die nach 30 Tagen die Augen öffnen und noch lange betreut werden. Sobald sie selbständig sind, müssen sie sich ein eigenes Territorium suchen.

Bedeutung: Schon so mancher Laubbaum wurde von Eichhörnchen 'gepflanzt', wenn sie die Samen vergruben. Im natürlichen Waldgefüge als Nesträuber vernachlässigbar.

Besonders geschützt.