Eibe / Taxus Baccata

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Eibe / Taxus Baccata © Dr. Anton Schmidt

Merkmale: Bis 18 m hoher Baum, der sehr langsam wächst, aber an die 3000 Jahre alt werden kann.  Er besitzt dunkelgrüne, unterseits hellgrüne, zweiseitig gescheitelte Nadeln. Die rotbraune, harzlose Rinde blättert in Schuppen ab. Oft wachsen mehrere Stämme zu einem zusammen. Die Eibe ist zweihäusig: Das heißt, es gibt männliche und weibliche Bäume. Die männlichen Blüten bilden kleine gelbliche Sträuße, die weiblichen Blüten gleichen hellgrünen Knospen.

Vorkommen: Selten, meist im Unterstand von Laubwäldern. Sehr selten geworden, oft nur noch in Parks.

Bedeutung: Früher wurden aus Eibenholz Bogen und Armbrüste hergestellt. Das Holz ist auch in der Möbelindustrie als Furnier sehr geschätzt, ebenso in der Kunstdrechslerei.

Besonderheit: Nadeln, Rinde und Zweige der Eibe sind sehr giftig! Nur der becherförmige Mantel der roten beerenartigen Früchte ist unbedenklich. Das Gift (Taxin) lähmt Herz und Atmungsorgane! Wiederholt sind Vergiftungen bei Weidevieh, Pferden und Menschen bekannt geworden. (Hirschen jedoch scheint das Taxin nichts auszumachen).

Besonders geschützt.