Brauner Bär / Arctia Caja

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Brauner Bär / Arctia Caja © Wolfgang Willner

Merkmale: Dieser Schmetterling zählt zu den Bärenspinnern. Vom Braunen Bären sind mehrere Farbformen bekannt. Seine Vorderflügel werden je nach Sichtweise wie folgt beschrieben: gelblichweiß bis ocker gefärbt mit einer dunklen Zeichnung oder braun mit heller Bänderung. Die Hinterflügel haben dunkle Flecken auf orangerotem bis ockerfarbigem Grund. Dabei sind Kopf und Brust wollig behaart. Wie alle Spinner wirkt der Bär plump und trägt seine Flügel in der Ruhe dachförmig zusammengelegt.

Vorkommen: Der Braune Bär findet sich in lichten Wäldern, Wiesen und Gärten. Verbreitet, nicht selten.

Lebensweise: Die Schmetterlinge fliegen im Juli und August in den Nachtstunden.

Nahrung: Die ausgewachsenen Schmetterlinge nehmen keine Nahrung auf. Die Raupe ernährt sich von Schlehen, Erika, Heidelbeeren und Heidesträuchern.

Fortpflanzung: Die Eier werden haufenweise angekittet. Die Raupen spinnen stark. Die 16-beinige, haarige Raupe ist vorne mit rostbraunen Haaren bewachsen (Name!). Sie überwintert im Boden.

Ähnlich: Der Augsburger Bär ist unsere größte Bärenart. Seine Vorderflügel sind dunkelbraun mit hellgelben Randflecken, die Hinterflügel orangegelb mit schwarzen Flecken. Die lebhafteren Männchen fliegen vormittags, abends und nachts. Er lebt in Laubwäldern, Auen und Gebüsch. Nur stellenweise im Alpenvorland vorkommend. Sehr selten. Stark gefährdet! Streng geschützt!

Der Braue Bär ist besonders geschützt.