+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 94 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 27.10.2020) +++

Bachstelze / Motacilla Alba

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Bachstelze / Motacilla Alba © Wolfgang Willner

Merkmale: Zierlicher Vogel, rund 18 cm groß. Grauer Rücken, sonst schwarz-weiß gezeichnet: Hinterhals, Nacken und Kehle samtschwarz, Bauch, Stirn, Backen und Halsseiten weiß. Langer Schwanz. Sie gehört zu den Piepern und damit zu den Singvögeln. Vorkommen: Die Bachstelze bevorzugt offenes Gelände, Ortsränder, vor allem, wenn Gewässer in der Nähe sind. Sie meidet den Hochwald und das Gebirge über der Baumgrenze. Weit verbreitet, häufig.

Lebensweise: Zugvogel. Bei uns in der Regel von März bis Oktober, nur vereinzelt überwinternd.

Nahrung: Insekten, Spinnen, Weichtiere. Verhalten: Wippt häufig mit dem Schwanz, läuft weit ausschreitend und hält dabei den Körper und Schwanz waagerecht. Die Bachstelze fliegt bogenförmig und niedrig.

Fortpflanzung: Paarungszeit ist Ende März. Sie baut ihr Nest in Nischen, Halbhöhlen und Höhlen von Felsen, Bäumen und Brücken. Selbst an der Außenwand von Greifvogelhorsten wurden ihre Nester gefunden! Das Nest ist halbkugelig aus Moos, Halmen und Wurzeln gebaut. Die Mulde mit Federn und Haaren ausgepolstert. Im April versammelt sie das erste Gelege von 4 - 6 bläulichen Eiern und brütet 13 Tage lang. Ebenso lange werden die Jungen im Nest versorgt. Das Weibchen brütet insgesamt zwei- bis dreimal im Jahr.

Besonderheit: Ihr helles 'Zilipp' ist ständig zu hören. Sie neckt sich gerne mit anderen Vögeln und stößt sogar tapfer nach Eulen und Greifen. Die Bachstelze dient oft als Kuckuckswirt.

Ähnlich: Die gleichgroße Schafstelze hat einen etwas kürzeren Schwanz und ist unterseits schwefelgelb gefärbt.

Besonders geschützt.