Apollofalter / Parnassius Apollo

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Apollofalter / Parnassius Apollo © Wolfgang Willner

Merkmale: Den Apollofalter erkennt man an den weich gerundeten weißen Flügeln mit schwarzen Flecken auf den Vorderflügeln und den vier roten Augenflecken auf den Hinterflügeln. Spannweite: 70 bis 75 mm. Typisch ist sein langsamer, flatternder Flug. Der Apollofalter gehört zu den Schwalbenschwänzen.

Vorkommen: Man findet ihn auf Bergwiesen der Mittelgebirge und der Alpen, hoch hinauf bis über die Waldgrenze. Er bevorzugt Hänge mit Disteln. Der Apollofalter ist vor allem wegen des Rückgangs der Magerrasen und daher seiner Raupen-Futterpflanzen sehr selten geworden, nur noch stellenweise vorkommend. Gefährdet.

Lebensweise: Der Schmetterling fliegt im Juli/August.

Fortpflanzung: Die samtschwarze, behaarte Raupe hat stahlblaue Wärzchen und rötlichgelbe oder hellgelbe Fleckenreihen. Sie lebt auf der Hauswurz und der Weißen Fetthenne. Die Raupe überwintert, erst im Frühjahr verpuppt sie sich.

Besonderheit: Der Apollo zeigt eine große Farbvariabilität - bisher wurden nicht weniger als 600 Formen beschrieben.

Ähnlich: Der Schwarze Apollo ist etwas kleiner. Er besitzt ebenfalls weiße Flügel mit schwarzen Flecken, ihm fehlen aber die auffallend roten Flecken auf den Hinterflügeln. Man findet ihn von Mai bis Juli auf Wiesen, an Bächen und Wegen. Die Raupen ernähren sich vom Lerchensporn. Auch der Schwarze Apollo wird immer seltener.

Der Apollofalter ist streng geschützt.