+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 2.457 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 22.10.2021) +++
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Aujeszky: Virus bei Wildschwein in Bayern festgestellt

Leonie-Engels © Leonie-Engels
Leonie Engels
am
Sonntag, 19.09.2021 - 08:00
Schwarzwild © ©Jiri Prochazka - stock.adobe.com
Während einer Routineuntersuchung wurde bei einem erlegten Wildschwein Antikörper der Aujeszkyschen Krankheit nachgewiesen.

Bei einem erlegten Wildschwein sind in der Gemeinde Reichling (LK Landsberg, Bayern) erstmals Antikörper gegen das Herpes-Virus, das die Aujeszkysche Krankheit (AK) auslöst während einer stichprobenbasierten Untersuchung nachgewiesen worden.

Der Nachweis der Antikörper bedeutet, dass das Stück Schwarzwild mit dem Virus infiziert war, die Krankheit aber überstanden hat. Dennoch bleibt es Träger des Erregers und kann weitere Tiere infizieren. In dem Landkreis ist es der erste positive Fall bei einem Schwarzkittel.

Hundehalter aufgepasst

Das Veterinäramt Landsberg warnt alle Jäger und Hundehalter zu besonderer Vorsicht, denn eine Infektion endet für alle Hunde tödlich. „Insbesondere sollten Jagdhunde nicht in Kontakt zu erlegtem Schwarzwild kommen und ihnen auch nichts vom Wildbret und vor allem den Organen der Wildschweine zu fressen gegeben werden. Das „Scharfmachen“ der Hunde an erlegtem Schwarzwild sollte ebenso unterbleiben wie das freie Umherlaufen der Hunde am Streckenplatz“, erklärt Dr. Michael Veith, Leiter des Veterinäramtes Landsberg, in einer Pressemitteilung. Auf Menschen ist die AK nicht übertragbar.


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