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Palettenschirm: Ruckzuck zum Bodenschirm

Jäger beim Blatten im Palettenschirm.


Egal ob Blattzeit, Schauflerbrunft, Drückjagd oder zum versteckten Ansitz an Waldwiesen, Schirme sind eine schnelle und kostengünstige Alternative zu Kanzel, Leiter & Co. Allerdings sollte natürlich ein gewachsener Kugelfang gegeben sein. Für jagdliche Brennpunkte, wie bei der Wildschadensverhütung im Feld oder als „Pionier“ an Flächen, die neu für die Jagd erschlossen werden sollen, eignen sich transportable Varianten ebenso vorzüglich. An bewährten Plätzen sind kompakte, fest eingebaute Schirme erste Wahl, denn sie haben den großen Vorteil, dass sie sich optimal in die natürliche Umgebung einbauen lassen und somit von Waldbesuchern weniger entdeckt werden.

Ein paar Paletten und los geht’s

Der hier vorgestellte Schirm wird hauptsächlich aus Einwegpaletten, wenigen Kanthölzern und Dielenbrettern gebaut. Die Beplankung der Paletten liefert bereits einen guten Sichtschutz. Sie können mit einem Tarnnetz oder Fichtenzweigen zusätzlich verblendet werden. Mit dieser einfachen Bauweise gelingt nicht nur eine äußerst zweckmäßige und ansehnliche Reviereinrichtung in kürzester Zeit - Paletten, die sich vielleicht im Holzschuppen angesammelt haben, werden ideal „recycelt“. Da die geläufigen Einwegpaletten zudem Idealmaße (100 x 120 cm) haben, passen zwei Personen in den Schirm. Mit der Auflagenhöhe von einem Meter treffen wir ebenfalls einen Idealwert, mit dem Jäger in fast allen Körpergrößen zurechtkommen.


Wildmeister Matthias Meyer Als Berufsjäger leitet er den Jagdbetrieb in der Fürst zu Oettingen-Spielberg’schen Forstverwaltung in Oettingen/ Bayern. Er ist außerdem erfahrener Schweißhundeführer und langjähriger PIRSCH-Autor.
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