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Belohung: Snacks für Hunde selbst gemacht!

Selbst gemacht: Der Hunde-Gesundheit zuliebe


Keine Frage, wer seinen Hund liebt, möchte auch, dass es ihm gut geht. Das fängt bei der artgerechten Haltung an und geht bis zur richtigen Ernährung. Schließlich leisten „Arko“ und „Zenzi“ für uns treue Dienste im Revier. Doch so manches Leckerli als Belohnung kann sich auf Dauer am Gewicht oder gar an der Gesundheit des Hundes rächen. Gekaufte Snacks beinhalten oft technologische Zusatzstoffe wie Konservierungsmittel oder Antioxidantien, die teilweise verdächtigt werden, krebsfördernde Nebenwirkungen und allergische Reaktionen zu verursachen.

Nicht harmloser, aber umso überflüssiger sind die sogenannten sensorischen Zusatzstoffe, die nichts weiter bewirken, als das Futter optisch aufzuwerten und ihm den unwiderstehlichen Duft zu verleihen. Schmackhaft und gesund geht aber viel besser: Bei selbst gebackenen Hundekeksen wissen Sie genau, was drin ist. Die Zutaten finden sich ohnehin in fast jedem Haushalt – der Spaß in der Küche ist garantiert! Selbst gemachte Hundesnacks kommen aber auch als kleines Geschenk bei Hundeführern gut an. Es gibt also viele gute Gründe, den Teig selbst in die Hand zu nehmen.

Hier drei Anregungen dafür:

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Das Aussehen täusch nicht ganz: Die Möhren-Knochen sind keineswegs vegetarisch

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Tipps aus der Hundeküche - So gelingt‘s sicher

Bei Teigsorten, die gekühlt verarbeitet werden, gilt: Gut gekühlt ist halb geformt. Bei größeren Mengen Teig teilen und in Portionen verarbeiten. Ist der Teig etwas klebrig, feuchten Sie zum Formen die Hände mit Wasser an, dann klappt’s! Bitte nicht mit Mehl bestäuben – das lässt die Kekse beim Backen zu schnell dunkel werden. Benutzen Sie zum Backen grundsätzlich Backpapier. So brennt nichts an. Es lässt sich auch mehrfach verwenden. Die angegebenen Trocknungszeiten sind Mindestwerte. Am besten lassen Sie frisch gebackene Kekse über Nacht offen, z.B. in einem Küchensieb oder auf einem Küchentuch, trocknen, damit möglichst wenig Restfeuchtigkeit bleibt und die Kekse hart und trocken werden. Dies erhöht auch die Haltbarkeit. Wenn Sie zur Aufbewahrung Dosen verwenden, versichern Sie sich, dass die Kekse „knochentrocken“ sind oder verschließen Sie die Dosen nicht luftdicht. Auch das erhöht die Haltbarkeit. Ein alter Kissenbezug, an einer trockenen Stelle im Haus aufgehängt, eignet sich hervorragend als Vorratsbeutel. Wenn Sie auf Vorrat backen möchten, können Sie die Kekse auch einfrieren und im Backofen bei schwacher Temperatur und leicht geöffneter Tür portionsweise wieder auftauen. Natürlich lassen sich auch Reste gut verwerten. Bieten Sie Ihrem Hund aber nur Snacks an, die Sie auch selbst noch essen würden. Claudia Diewald


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