3.03.2016 | Vergrämung steht kurz bevor

Absage an Wolfsbefürworter

Über 6.000 Unterstützer einer Petition wollen die Tötung des 'Problemrüden' aus dem Rudel bei Munster verhindern. Der niedersächsische Umweltminister setzt aber andere Prioritäten.

Überwachungskameras filmten den besenderten Wolf vor einer Kaserne.
Minister Stefan Wenzel hält weiter an seinem Kurs fest: Vergrämen oder gegebenenfalls Entnehmen. Alle Antragsverfahren seien eingeleitet worden. Beispielsweise gilt es, artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigungen einzuholen und waffenrechtliche Fragen sowie Aspekte des Tierschutzes zu erörtern. 'Die Vergrämungsmaßnahme soll von einem schwedischen Spezialisten vom Swedisch Wildlife Damage Center in Grimsö durchgeführt werden', heißt es. Unterstützung erhalte dieser von Mitarbeitern des Wolfsbüros, einer Amtsveterinärin und Wolfsberatern. Wie und mit welcher Methode das Vorhaben umgesetzt werden soll, blieb weiter unbeantwortet. Momentan stehe man in regelmäßigem Funkkontakt (Kreuzpeilung) zum Rüden. Auch hier hakte die je-Redaktion nach, doch eine konkrete Antwort über die Häufigkeit der Peilungen bekamen wir nicht. Die Frage, zunächst den GPS-Sender wieder funktionstüchtig zu machen, um den Effekt der Vergrämung überprüfen zu können, halten die Verantwortlichen indes für zweitrangig: 'In der aktuellen Situation hat eine schnelle Vergrämung die höhere Priorität'.
Ebenfalls am Montag 'dankte' Wenzel den Teilnehmern der Petition 'Gegen die Tötung des 'Problemwolfs Kurti' in Munster'. Exakt 6.762 Unterschriften zählt diese. Interessant ist, dass die meisten Stimmen aus Bundesländern kommen, in denen sich der Wolf (noch) nicht aufhält. Lediglich 1.244 Niedersachsen beteiligten sich.
Ganz anders ist die Tendenz einer Umfrage aus dem vergangenen Jahr. Hier beteiligten sich 7.037 Unterstützer an der Petition 'Herr Umweltminister: Setzen Sie dem Wolf Grenzen - jetzt!'. Das Ergebnis: 3.609 Teilnehmer aus Niedersachsen.
MH
 



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Auf Fuchs am Nordkap

Das Vorankommen war nicht immer einfach... Foto: Carina Greiner-Kaiser Der Strand bot die besten Gelegenheiten.Wir pirschten tglich die Hotspots an. Foto: Carina Greiner-Kaiser Foto: Carina Greiner-Kaiser Thomas mit seiner Emma. Foto: Carina Greiner-Kaiser Da liegt unser Nordkapfuchs! Foto: Carina Greiner-Kaiser Abschalten, auf die wichtigen Dinge konzentrieren und zu sich selbst finden waren die Ziele dieser Reise. Foto: Carina Greiner-Kaiser Gemeinsam zu essen ist im hohen Norden Usus. Foto: Carina Greiner-Kaiser Gleich am ersten Abend klappte es fr uns mit dem ersten Fuchs. Foto: Carina Greiner-Kaiser Die Gegend ist geprgt von rauer Schnheit. Foto: Carina Greiner-Kaiser Fuchsschmalz hat wrmende Eigenschaften und lsst sich einfach verarbeiten. Foto: Carina Greiner-Kaiser Die vermengten Zutaten fr das Fuchsbalsam. Foto: Carina Greiner-Kaiser Zum Abschluss der Reise zeigte die Natur uns nochmal, wer unsere Wege bestimmt. Foto: Carina Greiner-Kaiser Das Sami-Armband mit Fuchshaken verziert, symbolisiert die raue Gegend. Foto: Carina Greiner-Kaiser Ein typisches Armband der Samen, komplementiert mit Haken eines Rotrocks. Foto: Carina Greiner-Kaiser Aus den Haken und einer Klaue fertigte Isabel ein Kollier und passende Ohrringe. Foto: Carina Greiner-Kaiser Die traumhafte Landschaft Nord-Norwegens macht das Abschalten vom Alltag leicht. Foto: Carina Greiner-Kaiser

Bilder von der Hirsch-Rettung

Drahtgeflecht fhrte dazu, dass sich die Kontrahenten verkmpften. Foto: Loitfellner Vorsichtig nherte sich der erfahrene Jger den Tieren. Foto: Loitfellner Der Grnrock kannte die Geweihten durch die sechs monatige Winterftterung. Foto: Loitfellner Glcklicherweise beruhigte sich der noch lebende Hirsch... Foto: Loitfellner ... als der Waidmann auf ihn einredete und an den Stangen fasste. Foto: Loitfellner Wieder frei wechselt das Stck in seinen Einstand zurck. Foto: Loitfellner Dem anderen war durch die Befreiungsversuche wohl das Rckgrat gebrochen. Foto: Loitfellner

1. uJ-Keiler-Cup

Andreas Telm (l.) und Frank Luck bei der Ansprache. Foto: FS Sehenswert: Pokal des 1. uJ-Keiler-Cup. Foto: FS Die Hauptpreise: Zeiss Victory V8 1,1-8x30, Mercury Bchse und Steiner MRS sponsored by Frankonia, Zeiss Fieldshooting Event 2017 in Ulfborg und ein individuell gravierters Puma-Messer Saubart. Foto: FS In der 25-Meter-Duelhalle mussten die Schtzen ihr Knnen mit dem FLG unter Beweis stellen. Foto: FS Zwischen den Disziplinen war Zeit, um sich auszutauschen. Foto: FS Zufriedene Teilnehmer des 1. uJ-Keiler-Cup. Foto: FS Konzentriert lauschen dieses beiden Schtzen der Ansprache. Foto: FS Einer der drei mit hochwertigen Preisen bestckten Tische. Foto: FS Die Blaser R8 Professional Success mit Schalldmpfer weckte das Interesse der Schtzen. Foto: FS Mithilfe der uJ-Organscheibe wurden auf der 100-Meter-Bahn die Treffer ausgewertet. Foto: FS Gemtliches Puschen zwischen den Disziplinen. Foto: FS Frankonia und Steiner traten nicht nur als Sponsoren auf, sie prsentierten den Teilnehmern vor Ort Produkte. Foto: FS
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