20.12.2016 | Alles für den Rückkehrer

Wolfsauffangstation eröffnet

In Abstimmung mit dem Umweltministerium hat das Wolfcenter Dörverden auf eigene Kosten eine Wolfsauffangstation errichtet. Gestern wurde sie in Betrieb genommen.

Frank Faß und Umwelt-Staatsekretärin Almut Kottwitz bei der offiziellen Einweihung.
Die Anlage im Landkreis Verden ist die zweite ihrer Art in Niedersachsen. Die erste befindet sich im Wildpark Lüneburger Heide. Frank Faß, Betreiber des Wolfcenters Dörverden, strebt eine überregionale Zusammenarbeit an. Allen interessierten Bundesländern stehe frei, verletzte oder erkrankte Wölfe nach Dörverden zu bringen.
Die Entscheidung, ob Isegrim in eine Auffangstation kommt, fällt nach wie vor der zu den Fällen hinzugezogene Amtstierarzt. Ziel sei es, nur Wölfe aufzunehmen, die eine Chance auf Genesung haben und innerhalb weniger Tage wieder ausgewildert werden können. 'So kurz wie nötig, so gut wie möglich', sagte Fass. Die Kosten für Futter und Personal übernimmt das Wolfcenter, die für den Tierarzt das Umweltministerium.
Der Bau besteht aus Überseecontainer, die zu einem Hexagon aufgestellt wurden. Versehen sind sie mit einem Untergrabschutz und einem Dach aus Drahtgeflecht. Der zu behandelnde Wolf hat keinen Kontakt zum Menschen. Die Futtergabe erfolgt über Fallrohre und es sind Selbsttränken angebracht. Vier Überwachungskameras geben Aufschluss über den Zustand und Verhalten des Wolfes. Über eine Klappe ist eine weitere Immobilisierung mit dem Blasrohr möglich, damit der Wolf wieder ausgewildert werden kann. Die Auffangsstation ist weiträumig zum Rest des Geländes abgeriegelt.
 
BD




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