13.12.2015 | Jagd in der Öffentlichkeit

Waidmannsheil, Schwester!

Was treiben Ordensfrauen in ihrer Freizeit? Diese Frage wollte ein Bistum beantworten und veröffentlicht ein Erlegerbild. Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten...

Die Schwester mit ihrem Hirsch.
Schwester John Paul Brauer zeigt stolz den von ihr gestreckten Weißwedelhirsch. Morgens, es war der erste Tag der Jagdzeit, hätte sie rosenkranz-betend auf dem Hochsitz gesessen, bis der Geweihte austrat und schließlich von ihr erlegt wurde. So hat sie ihr Erlebnis gegenüber der Lokalpresse geschildert. Die Benediktinerin unterrichtet normalerweise Religion an der katholischen High School Saint Mary's in Elk County (Pennsylvania, USA). Weder ihre Schüler, noch ihre Kollegen können die Kritik an dem Bild verstehen, die Jagd sei schließlich das Natürlichste auf der Welt. Sie selbst stammt aus einer Jägerfamilie, das Schießen habe sie bei der U.S. Navy gelernt. Neben dem jetzigen Zehn-Ender hat sie bereits drei weitere Hirsche und einen Bären gestreckt. Das Bistum beabsichtige mit dem Bild die 'unterschiedlichen Interessen und Talente' seiner Glaubensschwestern zu zeigen, doch nun wurde es von der eigenen Facebook-Seite wieder entfernt. Zu heftig waren die Anfeindungen.
BS
 
Einen Filmbeitrag zum Thema finden sie auf kathTube.com.




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Kommentare

13. Dezember 2015 um 10:02 Uhr | von Monsignore

Prima!

Prima, dass sich auch aus dem kirchlichen Eck jemand öffentlich von seiner/ihrer Jagdfreude zu erzählen traut und damit auch einen Beleg von einer Jagdethik mit Herz und Hirn abgibt. Ich hoffe, dass der Gemeinschaft von Sr. Johanna der Weißwedel gut geschmeckt hat. Bei dem Facebook-Auftritt kam das zu kurz, weil's leider nur um inch-Angaben und Endenzahl ging. Und ich kriege jetzt ganz starke Lust darauf, mir nach unserem katholischen Weihnachtstrubel ein Rotwildkalb für die Gefriertruhe zu schiessen... For heaven's sake ! Monsignore




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21. unsere-Jagd-Schießen

Heiko Gust (l.) gewann den Hauptpreis - ein Leica Geovid 8 x 56 HD-R (Wert: 2800 Euro). Matthias Dunkel (r.) von Leica gratulierte. Foto: FS Die beste Mannschaft (v. l. n. r. Sebastina Hey, Gerhard Weinrich, Kai Weinrich) kam in diesem Jahr aus dem Eichsfeld. Der Preis: je 250 Schuss Trap-Munition der Marke Rottweil. Foto: FS Jger im Glck: Martin Duft (l.) gewann bei der Verlosung die Mauser M 12 MAX im Wert von 1895 Euro. Max Seigerschmidt von Mauser Jagdwaffen berreichte ihm den fhrigen Repetierer. Foto: FS Die beste Dame war an diesem Tag Silvia Diekmann. Ihr Gewinn: ein Burris-Fernglas fr die Bockjagd. Foto: FS Auf dem 200-Meter-Stand: Liegt die Gams im Feuer? Foto: CS Heies Eisen: Auf der 200-Meter-Bahn. Foto: CS Volle Spannung: Gesamtsieger Cord Beckmann. Foto: FS Der uJ-Keiler war auch in diesem Jahr fr viele Teilnehmer die groe Angstdiszilpin. Foto: FS Getroffen? Ein Blick durchs Zielfernrohr soll Gewissheit bringen. Foto: CS Knapp daneben: Der uJ-Keiler gilt nicht umsonst als groer Angstgegner. Foto: FS Im Sponsoren-Pavillon war immer etwas los. Foto: CS Gute Kombination: Evo Grenn von RWS und die Mauser M12 MAX mit Lochschaft. Foto: FS Luft: Zwei Praktiker testen den Schlossgang einer Mauser. Foto: CS Grne Bohnen: Auf die Bockscheibe (100 m) wurde in diesem Jahr mit der Evo Green geschossen. Foto: CS Gute Entscheidung: Beim Schieen mit dem Flintenlaufgeschoss setzten viel Schtzen auf Kombinierte mit Zielfernrohr. Foto: CS Drei Mal eine Zehn: Mehr Punkte waren bei der Mauser-Disziplin nicht mglich. Foto: FS

Jagd in den Donauauen

Franz Josef Kovacs ist Nationalparkfrster und zustndig fr Waldbau und Artenschutz. Foto: Martin Weber Um die Schtzen anzustellen, musste erstmal im Gnsemarsch der Altarm berwunden werden. Foto: Martin Weber Um die Schtzen anzustellen, musste erstmal im Gnsemarsch der Altarm berwunden werden. Foto: Martin Weber Von der Donau angeschwemmt oder Zeuge eines Angelausflugs? Foto: Martin Weber Dort hinten habe er das Hirschkalb beschossen, weist der Jger die Durchgeher ein. Foto: Martin Weber Stangengewirr im Stangenmeer: Hirsche durften unbeschossen ziehen. Foto: Martin Weber Immer tiefer geht es fr Schtzen und Hundefhrer ber Stock in Stein in die Au hinein. Foto: Martin Weber Herrmann Bauer ist der Zuchtwart im sterreichischen Deutsch Langhaar Klub. Foto: Martin Weber Durchgehen, Koordinieren - und Aufbrechen muss Franz Josef whrend der Jagd auch gleich noch. Foto: Martin Weber Durchgeher, Jagdleiter - und Aufbrechen muss Franz whrend der Jagd auch gleich noch. Foto: Martin Weber Trotz nur wenige Grade ber Null: Es wird jede Abkhlmglichkeit genutzt. Foto: Martin Weber Whrend einer kurzen Aufbrechpause gnnen sich die Langhaar die (augenscheinlich) ntige Erholung. Foto: Martin Weber Ein stiller Zeuge von Jagderfolg liegt im Schilf... Foto: Martin Weber Geborgen wird mit einer Pferdestrke. Foto: Martin Weber Kraft pur: Wutzi fetzt zurck in die Au, um die nchsten Stcke Wild zu holen. Foto: Martin Weber Sauen und Hirsche haben sich ein wahres Straennetz durch das Schilf gelaufen. Foto: Martin Weber Den Wildreichtum der Au zeigen die starken Wechsel. Foto: Martin Weber Bei Kovacs Waffe trifft Klassik (Steyr) Moderne (Zeiss Reflexvisier). Foto: Martin Weber Pure Kraft: Die Hochwasser der Donau haben Spuren hinterlassen und in diesem jetzt trocken gefallenem Altarm Bume wie Spielzeug bereinander geworfen. Foto: Martin Weber

Flintenschießen für Jägerinnen

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