02.03.2016 | Gesetzesänderung

Jagdverbot steht bevor

In Schleswig-Holstein wird das überarbeitete Naturschutzgesetz bald in Kraft treten. Damit wird auch die Jagdausübung in den drei Gattern des Landes verboten.

Nach Auffassung der Jägerschaft sind Jagdgatter nicht mehr zeitgemäß (Symbolbild).
Seit Inkrafttreten der Novelle des Landesjagdgesetzes von 1999 ist die Errichtung und Beibehaltung von Jagdgattern unzulässig. 'Aus Gründen des Vertrauensschutzes' habe man den Betreibern eine 15-jährige Übergangsfrist eingeräumt, bestehende Gehege aufzulösen, heißt es in einer Mitteilung der Regierungsfraktionen. Am 28. Oktober 2014 lief diese Frist ab, weshalb eine Beseitigungsanordnung der Jagdbehörden folgte. Die drei Eigentümer, unter anderem die Familie Bismarck, weigerten sich der Verfügung nachzukommen und legten Klage ein.
Eine Verzögerungs-Taktik durch den Rechtsweg würde aber nichts mehr bringen, sagte Petra Bräutigam, Pressesprecherin der SPD-Landtagsfraktion. Denn vom 27. bis 29. April sei die Plenartagung angesetzt, anschließend werde das Gesetz in Kraft treten und die Gatterjagd wäre somit illegal. Da man ohnehin die Mehrheit der Stimmen habe, werde das Verbot sicher kommen, so Bräutigam.
Das ist jedoch nicht die einzige Änderung. Beispielsweise sollen auch das Mauswiesel und das Hermelin nicht mehr bejagt werden dürfen. Dadurch wäre auch die Jagd auf den Marder mit Totschlagfallen, die gerade in Schutzgebieten unverzichtbar sei, faktisch nicht mehr möglich, sagte Andreas Schober, Geschäftsführer des Landesjagdverbandes. Hingegen positiv für Landwirte und Jäger ist, dass das geplante Betretungsrecht von abgeernteten oder noch nicht bestellten Feldern nicht kommen wird.
MH
 



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21. unsere-Jagd-Schießen

Heiko Gust (l.) gewann den Hauptpreis - ein Leica Geovid 8 x 56 HD-R (Wert: 2800 Euro). Matthias Dunkel (r.) von Leica gratulierte. Foto: FS Die beste Mannschaft (v. l. n. r. Sebastina Hey, Gerhard Weinrich, Kai Weinrich) kam in diesem Jahr aus dem Eichsfeld. Der Preis: je 250 Schuss Trap-Munition der Marke Rottweil. Foto: FS Jger im Glck: Martin Duft (l.) gewann bei der Verlosung die Mauser M 12 MAX im Wert von 1895 Euro. Max Seigerschmidt von Mauser Jagdwaffen berreichte ihm den fhrigen Repetierer. Foto: FS Die beste Dame war an diesem Tag Silvia Diekmann. Ihr Gewinn: ein Burris-Fernglas fr die Bockjagd. Foto: FS Auf dem 200-Meter-Stand: Liegt die Gams im Feuer? Foto: CS Heies Eisen: Auf der 200-Meter-Bahn. Foto: CS Volle Spannung: Gesamtsieger Cord Beckmann. Foto: FS Der uJ-Keiler war auch in diesem Jahr fr viele Teilnehmer die groe Angstdiszilpin. Foto: FS Getroffen? Ein Blick durchs Zielfernrohr soll Gewissheit bringen. Foto: CS Knapp daneben: Der uJ-Keiler gilt nicht umsonst als groer Angstgegner. Foto: FS Im Sponsoren-Pavillon war immer etwas los. Foto: CS Gute Kombination: Evo Grenn von RWS und die Mauser M12 MAX mit Lochschaft. Foto: FS Luft: Zwei Praktiker testen den Schlossgang einer Mauser. Foto: CS Grne Bohnen: Auf die Bockscheibe (100 m) wurde in diesem Jahr mit der Evo Green geschossen. Foto: CS Gute Entscheidung: Beim Schieen mit dem Flintenlaufgeschoss setzten viel Schtzen auf Kombinierte mit Zielfernrohr. Foto: CS Drei Mal eine Zehn: Mehr Punkte waren bei der Mauser-Disziplin nicht mglich. Foto: FS

Jagd in den Donauauen

Franz Josef Kovacs ist Nationalparkfrster und zustndig fr Waldbau und Artenschutz. Foto: Martin Weber Um die Schtzen anzustellen, musste erstmal im Gnsemarsch der Altarm berwunden werden. Foto: Martin Weber Um die Schtzen anzustellen, musste erstmal im Gnsemarsch der Altarm berwunden werden. Foto: Martin Weber Von der Donau angeschwemmt oder Zeuge eines Angelausflugs? Foto: Martin Weber Dort hinten habe er das Hirschkalb beschossen, weist der Jger die Durchgeher ein. Foto: Martin Weber Stangengewirr im Stangenmeer: Hirsche durften unbeschossen ziehen. Foto: Martin Weber Immer tiefer geht es fr Schtzen und Hundefhrer ber Stock in Stein in die Au hinein. Foto: Martin Weber Herrmann Bauer ist der Zuchtwart im sterreichischen Deutsch Langhaar Klub. Foto: Martin Weber Durchgehen, Koordinieren - und Aufbrechen muss Franz Josef whrend der Jagd auch gleich noch. Foto: Martin Weber Durchgeher, Jagdleiter - und Aufbrechen muss Franz whrend der Jagd auch gleich noch. Foto: Martin Weber Trotz nur wenige Grade ber Null: Es wird jede Abkhlmglichkeit genutzt. Foto: Martin Weber Whrend einer kurzen Aufbrechpause gnnen sich die Langhaar die (augenscheinlich) ntige Erholung. Foto: Martin Weber Ein stiller Zeuge von Jagderfolg liegt im Schilf... Foto: Martin Weber Geborgen wird mit einer Pferdestrke. Foto: Martin Weber Kraft pur: Wutzi fetzt zurck in die Au, um die nchsten Stcke Wild zu holen. Foto: Martin Weber Sauen und Hirsche haben sich ein wahres Straennetz durch das Schilf gelaufen. Foto: Martin Weber Den Wildreichtum der Au zeigen die starken Wechsel. Foto: Martin Weber Bei Kovacs Waffe trifft Klassik (Steyr) Moderne (Zeiss Reflexvisier). Foto: Martin Weber Pure Kraft: Die Hochwasser der Donau haben Spuren hinterlassen und in diesem jetzt trocken gefallenem Altarm Bume wie Spielzeug bereinander geworfen. Foto: Martin Weber

Flintenschießen für Jägerinnen

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