1.03.2016 | Strengere Regularien gefordert

Machen Sie Stimmung!

Erneut versuchen einige Politiker Jägerinnen und Jäger ihre Passion zu vermiesen. Mit einer Resolution soll die Einfuhr sämtlicher Jagdtrophäen in die EU künftig verboten werden. Kennen Sie Ihren EU-Vertreter?

Kommt das Verbot, könnte es z. B. auch mit dem Andenken an den sibirischen Lebensbock aus sein.
Denn dieser kann bis zum 18. April die Forderung nach einem Einfuhrverbot mit seiner Signatur unterstützen. Laut Auslandsjagdexperte Dr. Rolf Baldus ist es demnach gerade jetzt wichtig, möglichst viele Politiker zu kontaktieren und für die eigenen Interessen zu sensibilisieren. Nach Fristablauf wird die schriftliche Erklärung an den Europäischen Rat und die EU Kommission weitergeleitet. Dort soll sie die Grundlage für einen politischen Prozess bilden, der auf ein Verbot der Einfuhr von Trophäen, insbesondere von solchen, die Artenschutzregelungen unterliegen, hinauslaufen könnte. Dieses Verfahren wurde von den Gegnern nachhaltiger Wildtiernutzung auch in der Vergangenheit schon erfolgreich angewandt, zum Beispiel bei der Initiave zum Verbot aller Seehundprodukte.
Ins gleiche Horn stößt der Deutsche Naturschutzring (DNR), Dachverband der deutschen Tier- und Umweltschutzorganisationen (übrigens auch Nabu, BUND und ÖJV). Er hat gemeinsam mit diversen Verbänden Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks dazu aufgerufen, die Auslandsjagd auf geschützte Arten einzudämmen. Bis auf weiteres, so fordert es der DNR, sollen die Einfuhrgenehmigungen für Arten, die der EU-Artenschutzverordnung unterliegen, gestoppt und die Einfuhr von Jagdtrophäen auf den Prüfstand gestellt werden. Auch fordern sie die Revidierung der bisherigen Genehmigungserteilung für Tophäen von Wildarten wie Elefanten, Löwen, Leoparden und Breitmaulnashörnern. In anderen Ländern wie Australien, Frankreich oder USA sind Tröphäeneinfuhren bestimmter Wildarten wie Löwen schon gestoppt, auch Großbritannien erwägt Importverbote.
KN/BS/PM
 



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07. März 2016 um 08:23 Uhr | von Markus Ferber

Mitglied des Europäischen Parlaments

Sehr geehrte Damen und Herren, als Mitglied des Europäischen Parlaments möchte ich mich hier gerne zu Wort melden. Es ist richtig, die sozialdemokratische Europaabgeordnete, Neena Gill, versucht mit einer schriftlichen Erklärung ein Einfuhrverbot von Jagdtrophäen zu initiieren. Solche schriftlichen Erklärungen müssen bis Ablauf einer gewissen Frist (in diesem Fall der 18. April 2016) von mindestens der Hälfte der Mitglieder des Europäischen Parlaments unterzeichnet werden ? andernfalls sind sie hinfällig. Der Rat und die Kommission werden darin aufgefordert, zu prüfen, ob die Trophäeneinfuhr grundsätzlich beschränkt werden kann. Selbstverständlich werde ich die genannte schriftliche Erklärung nicht unterzeichnen. Denn ich sehe überhaupt keinen Grund ein generelles Einfuhrverbot zu verhängen. Schließlich gibt es bereits heute klare Vorschriften zur Regelung der Einfuhr von Jagdtrophäen, die sicherstellen, dass Trophäen legalen und nachhaltigen Ursprungs sind. Ich werde entsprechend auch bei meinen Kollegen aus der CDU/CSU aktiv dafür werben, diese schriftliche Erklärung nicht zu unterzeichnen. Bei Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Ihr Markus Ferber, MdEP markus.ferber@europarl.europa.eu




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21. unsere-Jagd-Schießen

Heiko Gust (l.) gewann den Hauptpreis - ein Leica Geovid 8 x 56 HD-R (Wert: 2800 Euro). Matthias Dunkel (r.) von Leica gratulierte. Foto: FS Die beste Mannschaft (v. l. n. r. Sebastina Hey, Gerhard Weinrich, Kai Weinrich) kam in diesem Jahr aus dem Eichsfeld. Der Preis: je 250 Schuss Trap-Munition der Marke Rottweil. Foto: FS Jger im Glck: Martin Duft (l.) gewann bei der Verlosung die Mauser M 12 MAX im Wert von 1895 Euro. Max Seigerschmidt von Mauser Jagdwaffen berreichte ihm den fhrigen Repetierer. Foto: FS Die beste Dame war an diesem Tag Silvia Diekmann. Ihr Gewinn: ein Burris-Fernglas fr die Bockjagd. Foto: FS Auf dem 200-Meter-Stand: Liegt die Gams im Feuer? Foto: CS Heies Eisen: Auf der 200-Meter-Bahn. Foto: CS Volle Spannung: Gesamtsieger Cord Beckmann. Foto: FS Der uJ-Keiler war auch in diesem Jahr fr viele Teilnehmer die groe Angstdiszilpin. Foto: FS Getroffen? Ein Blick durchs Zielfernrohr soll Gewissheit bringen. Foto: CS Knapp daneben: Der uJ-Keiler gilt nicht umsonst als groer Angstgegner. Foto: FS Im Sponsoren-Pavillon war immer etwas los. Foto: CS Gute Kombination: Evo Grenn von RWS und die Mauser M12 MAX mit Lochschaft. Foto: FS Luft: Zwei Praktiker testen den Schlossgang einer Mauser. Foto: CS Grne Bohnen: Auf die Bockscheibe (100 m) wurde in diesem Jahr mit der Evo Green geschossen. Foto: CS Gute Entscheidung: Beim Schieen mit dem Flintenlaufgeschoss setzten viel Schtzen auf Kombinierte mit Zielfernrohr. Foto: CS Drei Mal eine Zehn: Mehr Punkte waren bei der Mauser-Disziplin nicht mglich. Foto: FS

Jagd in den Donauauen

Franz Josef Kovacs ist Nationalparkfrster und zustndig fr Waldbau und Artenschutz. Foto: Martin Weber Um die Schtzen anzustellen, musste erstmal im Gnsemarsch der Altarm berwunden werden. Foto: Martin Weber Um die Schtzen anzustellen, musste erstmal im Gnsemarsch der Altarm berwunden werden. Foto: Martin Weber Von der Donau angeschwemmt oder Zeuge eines Angelausflugs? Foto: Martin Weber Dort hinten habe er das Hirschkalb beschossen, weist der Jger die Durchgeher ein. Foto: Martin Weber Stangengewirr im Stangenmeer: Hirsche durften unbeschossen ziehen. Foto: Martin Weber Immer tiefer geht es fr Schtzen und Hundefhrer ber Stock in Stein in die Au hinein. Foto: Martin Weber Herrmann Bauer ist der Zuchtwart im sterreichischen Deutsch Langhaar Klub. Foto: Martin Weber Durchgehen, Koordinieren - und Aufbrechen muss Franz Josef whrend der Jagd auch gleich noch. Foto: Martin Weber Durchgeher, Jagdleiter - und Aufbrechen muss Franz whrend der Jagd auch gleich noch. Foto: Martin Weber Trotz nur wenige Grade ber Null: Es wird jede Abkhlmglichkeit genutzt. Foto: Martin Weber Whrend einer kurzen Aufbrechpause gnnen sich die Langhaar die (augenscheinlich) ntige Erholung. Foto: Martin Weber Ein stiller Zeuge von Jagderfolg liegt im Schilf... Foto: Martin Weber Geborgen wird mit einer Pferdestrke. Foto: Martin Weber Kraft pur: Wutzi fetzt zurck in die Au, um die nchsten Stcke Wild zu holen. Foto: Martin Weber Sauen und Hirsche haben sich ein wahres Straennetz durch das Schilf gelaufen. Foto: Martin Weber Den Wildreichtum der Au zeigen die starken Wechsel. Foto: Martin Weber Bei Kovacs Waffe trifft Klassik (Steyr) Moderne (Zeiss Reflexvisier). Foto: Martin Weber Pure Kraft: Die Hochwasser der Donau haben Spuren hinterlassen und in diesem jetzt trocken gefallenem Altarm Bume wie Spielzeug bereinander geworfen. Foto: Martin Weber

Flintenschießen für Jägerinnen

Foto: NJ Foto: NJ Foto: NJ Foto: NJ Foto: NJ Foto: NJ Foto: NJ Foto: NJ Foto: NJ Foto: NJ Foto: NJ Foto: NJ Foto: NJ Foto: NJ Foto: NJ Foto: NJ Foto: NJ Foto: NJ Foto: NJ Foto: NJ Foto: NJ Foto: NJ Foto: NJ Foto: NJ Foto: NJ
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