29.10.2016 | Abstammungsnachweis

Steckt drin was draufsteht?

Ist der preisgekrönte Rüde wirklich der Vater? - Diese Frage scheinen sich immer mehr Hundehalter zu stellen. Die Zahl der Gentests steigt seit den vergangenen Jahren deutlich.

Die Mutter dürfte klar sein, aber ist der Vater in den Papieren auch der Richtige (Symbolbild)?
Gerade bei hochdekorierten Vierbeinern aus Schönheitszuchten kann der Verkauf eines Welpen zum lohnenden Geschäft werden. Preise von mehreren Tausend Euro sind möglich. Um als Käufer sicherzustellen, dass auch wirklich der hochprämierte Rüde der Vater ist und nicht 'der Straßenköter von nebenan', greifen Halter vermehrt auf Gentests zurück. Nach Aussage von Martin Schatzel, Geschäftsführer bei 'Galantos Genetics', werden auch Jagdhunde regelmäßig von seinem Unternehmen auf ihre verwandschaftlichen Beziehungen hin gescannt. 
So sollen im Labor mittlerweile rund 40 Proben am Tag ausgewertet werden. Im Jahr 2011 waren es noch fünf pro Woche. Das Unternehmen bietet auf seiner Internetseite ab einem Preis von 120 Euro verschiedene Dienste zum Kauf an. Angefangen bei DNA-Profilen für Einzelhunde bis hin zur Auswertung ganzer Würfe.
Außer Vaterschaftstests wie beim Menschen, welche das Hauptgeschäft des Labors ausmachen, soll bei Mischlingen auch festgestellt werden können, von welchen Rassen der Hund abstammt. Gegenüber der 'Frankfurter Allgemeinen' zeigte sich ein Sprecher des Verbands für das Deutsche Hundewesen (VDH) allerdings skeptisch, was dies betrifft. Danach soll es aufgrund der Vielfalt an Hunden zu wenig Vergleichsmaterial geben. Schatzel bestätigte in diesem Zusammenhang, dass 'nur ein Viertel bis ein Drittel aller Rassen sind in unserer Datenbank erfasst' ist.
RW



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