10.08.2015 | Grünes Licht

Schalldämpfer werden zugelassen

Am vergangenen Freitag wurden die bayerischen Jagdbehörden angewiesen, sämtliche Anträge auf Genehmigung eines Schalldämpfers für Jagdlangwaffen statt zu geben.

Der weg für Schalldämpfer ist frei.
Eine Reihe von verwaltungsgerichtlichen Entscheidungen sowie Abhandlungen in Fachzeitschriften hätten nun zu dieser Entscheidung geführt. Während zunächst noch vor allem Berufsjäger und Förster auf die Technik zugreifen durften, sollen nun alle Jägerinnen und Jäger aus Gründen des Gesundheitsschutzes Schalldämpfer benutzen können. Unabhängig davon, ob eine Vorschädigung des Gehörs vorliegt. In einem Schreiben an die Kreisverwaltungen macht das bayerische Innenministerium deutlich, dass es aus kriminaltechnischer Sicht keine Gründe gebe, die gegen eine Verwendung sprechen würden. Das ergab eine mittlerweile vorliegende Bewertung des Bundeskriminalamtes (BKA). Es sei davon auszugehen, 'dass auch mit einer stärkeren Verfügbarkeit keine negativen Begleiterscheinungen für die öffentliche Sicherheit und Ordnung einhergehen'. Das BKA hat demnach keine Bedenken, Schalldämpfer für Jagdlangwaffen zuzulassen.
PM/BS
 
Nähere Informationen dazu finden Sie hier: www.wildtierportal.bayern.de




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10. August 2015 um 14:46 Uhr | von hubertusjuenger

Grünes Licht 'Schalldämpfer werden zugelassen' ...

'Grünes Licht' auch für die unkontrollierte Nachtjagd der schalenwildhassenden Öko-Jäger/-förster. Der polemisierten Schwarzwildsituation Herr zu werden, ist die Verwendung von Schalldämpfern wenig zweckdienlich. Alsbald werden die Sauen noch heimlicher und noch schwerer bejagbar und in ihren Beständen zu kontrollieren sein. Aber darum geht es den 'Schalldämpferverfechtern' ja ohnehin nicht wirklich; als 'Feinde des Waldes' werden die Wildwiederkäuer unter der Anwendung der 'gedämpften' Schüsse auf ein weiteres abgeschlachtet. Der einzelne Schuss außerhalb 'ge- und umschlossener' Räume und in freier Natur kann auch mittels 'gestöpselter Watcherl' hörgesundheitsfreundlich abgegeben werden. Mal gespannt, wie die strammen BJVler mit der Anwendung der Schalldämpfer umgehen???


10. August 2015 um 18:08 Uhr | von Mammutjaeger

Nachtjagd? Schwarzwildsituation? Abschlachten?

Wozu soll denn der Schalldämpfer ausgerechnet bei der Nachtjagd von Vorteil sein? Und warum nur auf Schwarzwild? Weil er den Mündungsblitz schluckt? Knallen wird es trotzdem. Und das Schwarzwild sucht mitunter bei weniger lauten und verdächtigen Geräuschen als einem gedämpften Schuss das Weite. Sollte ich mit meinem Glas ein Stück bei wenig Licht (ggf. sogar im Feld und nicht im Wald) ausmachen und mich entschliessen zu schiessen, dann hat der SD nach dem Schuss zwei grosse Vorteile (und die Durchaus im Sinne des Wildes): kein Mündungsblitz und das Gehör ist nicht beeinträchtigt. Ich sehe eher, wie das Stück zeichnet und kann ggf. Flucht und/oder Schlegeln hören. Ich glaube nicht, daß diese beiden Vorteile deswegen irgenjemanden zum unbedarfteren Schiessen hinreissen können. Dann sollte man doch lieber lichtstarke Zielfernrohre verbieten - dann wäre nach Büchsenlicht Feierabend - DANN bedeutet das: nächtliches 'Abschlachten' adé.


27. August 2015 um 14:31 Uhr | von Pierau

Gericht erlaubt Schalldämpfer

es wird Zeit, dass auch in Deutschland Bewegung in die Sache kommt. Das schont meine Ohren, die meines Hundes und die Bewohner nahegelegener Häuser stehen nachts auch nicht mehr senkrecht im Bett.


27. August 2015 um 18:37 Uhr | von grauhund

Dipl. Phys. Ing.

Hoffentlich wird bald überall das Schalldämpferverbot für Langwaffen fallen. Somit können dann alle Jäger ihr Ohren wirkungsvoll schützen. Hörschäden sind irreversibel und die vorgeschobene Prävention der Wilddieberei ist albern. Waidmannsheil




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Flintenschießen für Jägerinnen

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